Bild folgtKI-generierte IllustrationHylaeus communis Nylander, 1852
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Du erkennst die Gewöhnliche Maskenbiene an ihrem fast haarlosen, schwarzen Körper und den hellen Gesichtsflecken, die bei den Männchen wie eine Maske wirken. Im Gegensatz zu vielen pelzigen Verwandten ist sie polylektisch (nicht auf bestimmte Pflanzenfamilien spezialisiert) und nutzt ein breites Spektrum an Blüten. Ab Mai besucht sie in deinem Garten die Echte Sternmiere (Stellaria holostea) oder den Echten Ehrenpreis (Veronica officinalis). Im Sommer dient ihr die Brombeere (Rubus fruticosus), der Kugelköpfige Lauch (Allium sphaerocephalon) und der Gewöhnliche Wasserdost (Eupatorium cannabinum) als wichtige Nahrungsquelle. Die Weibchen legen ihre Eier in vorhandene Hohlräume, wie etwa markhaltige Stängel, ab. Dort ernährt sich die Larve von einem Gemisch aus Pollen und Nektar, das die Biene im Kropf heranträgt. Den Winter übersteht das Tier als Ruhelarve (letztes Larvenstadium vor der Verpuppung) geschützt in seinem Nest. Du kannst die Art fördern, indem du markhaltige Stängel der Brombeere oder der Berg-Engelwurz (Angelica montana) senkrecht im Garten stehen lässt. Als fleißige Bestäuberin ist sie ein wertvoller und völlig friedlicher Gast für deine Grünanlage.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Ihr kleiner Stachel kann die menschliche Haut nicht durchdringen, weshalb keinerlei Gefahr besteht. Da sie zu den ökologisch wertvollen Wildbienen zählt, solltest du ihre Nistplätze in alten Stängeln oder Totholz einfach ungestört lassen.
Die Gewöhnliche Maskenbiene (Hylaeus communis) gehört zur Familie der Urbienen (Colletidae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz weit verbreitet. Sie lebt solitär (einzeln) und nistet in Brombeerstängeln, Totholz oder Mauerspalten. Da sie keinen äußeren Sammelapparat für Pollen an den Beinen besitzt, transportiert sie die Nahrung in ihrem Kropf (vorderer Abschnitt des Verdauungstrakts). Charakteristisch für diese Gattung ist der fast unbehaarte, wespenähnliche Körper mit der namensgebenden Maskenzeichnung im Gesicht.
134 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloRes_2022
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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