Bild folgtKI-generierte IllustrationSaxifraga aizoides
Auch bekannt als: Quell-Steinbrech, Bach-Steinbrech, Bewimperter Steinbrech
66
Arten
interagieren
92
Interaktionen
dokumentiert
3
Wirtsbeziehungen
Arten
Typisch fuer den Fetthennen-Steinbrech (Saxifraga aizoides) sind die fleischigen, dicken Blaetter und die leuchtend gelben Bluetensterne mit ihren feinen orangefarbenen Punkten. Mit dieser alpinen Schoenheit holst du dir ein Stueck Bergwelt in den Garten, das besonders fuer spezialisierte Falter wie Entephria flavicinctata lebensnotwendig ist. Auch die seltene Wald-Lockensandbiene profitiert direkt von seinem Nektarangebot. Wenn du eine feuchte Stelle im Garten hast, bietet dieser Steinbrech von Mai bis September einen verlaesslichen Bluetenteppich. Ergaenze dein Gartenbiotop mit dieser robusten Art und unterstuetze gezielt unsere heimische Insektenwelt.
Alpine Ausstrahlung und Lebensretter fuer spezialisierte Gebirgsfalter.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Dieser Steinbrech ist eine wertvolle Futterquelle fuer spezialisierte Insekten. Er dient als wichtige Raupenfutterpflanze fuer die Falter Gnophos obfuscata und Entephria flavicinctata. Die Blueten werden von einer Vielzahl von Bestaeubern besucht, darunter die Wald-Lockensandbiene und die Waldhummel. Auch das Alpenwidderchen und der Blattkaefer Plateumaris sericea finden hier Nahrung. Sogar die Rote Gartenameise besucht die Pflanze regelmaessig. Durch die lange Bluetezeit von Mai bis September bietet er ueber viele Monate hinweg eine stabile Nahrungsbasis fuer die lokale Fauna.
Der Fetthennen-Steinbrech wird als nicht kindersicher eingestuft. In Gaerten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du daher Vorsicht walten lassen und darauf achten, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Es besteht jedoch keine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Arten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.07 m
Waehle einen sonnigen Standort in deinem Garten aus.
Der Boden sollte dauerhaft feucht und eher mager (naehrstoffarm) sein.
Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Naehrstoffbedarf) benoetigt er keinen extra Duenger.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Fruehling (Maerz bis Mai) oder im Herbst bis Ende November, sofern kein Bodenfrost herrscht.
Achte darauf, dass der Wurzelbereich nie ganz austrocknet; er vertraegt feuchte Fuesse sehr gut.
Die Pflanze geht eine AM-Mykorrhiza (Symbiose mit nützlichen Bodenpilzen) ein, weshalb du den Boden nicht umgraben solltest.
Da er polsterbildend waechst, eignet er sich hervorragend fuer feuchte Steingaerten oder Teichraender.
Eine Vermehrung ist durch vorsichtige Teilung der Polster nach der Bluetezeit moeglich.
Gute Partnerin: Die Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) – beide lieben feuchte Standorte und teilen sich den Lebensraum in der freien Natur.
Der Fetthennen-Steinbrech gehoert zur Familie der Steinbrechgewaechse (Saxifragaceae) und ist in den Gebirgsregionen von Deutschland, Oesterreich und der Schweiz indigen (urspruenglich heimisch). Er waechst vorzugsweise an feuchten Standorten wie Bachufern oder sickerfeuchten Felsen. Man erkennt ihn an seinem polsterfoermigen Wuchs und den sukkulenten (wasserpeichernden) Blaettern, die wechselstaendig an den Trieben sitzen. Trotz seines Namens ist er botanisch nicht mit den Fetthennen verwandt, hat aber aehnliche Strategien zur Wasserspeicherung entwickelt.
24 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
39 weitere Arten besuchen die Blüten
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →