Bild folgtKI-generierte IllustrationGalium verum subsp. verum
Auch bekannt als: Galium verum subsp. verum
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Arten
interagieren
55
Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst das Echte Labkraut an seinen dichten, leuchtend gelben Blütenwolken und den nadelartigen Blättern, die in Quirlen (kranzförmige Anordnung am Stängel) stehen. Wenn es blüht, duftet dein Garten herrlich nach Honig. Für die Artenvielfalt ist es unverzichtbar, da es unter anderem dem Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) und dem Braunbinden-Blattspanner (Catarhoe cuculata) als wichtige Nahrung dient. Wenn du einen sonnigen, eher mageren Platz im Garten hast, wird diese ausdauernde Staude dir kaum Arbeit machen und viele spezialisierte Besucher anlocken.
Goldgelbes Blütenmeer mit Honigduft für das flinke Taubenschwänzchen.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Echte Labkraut eine wertvolle Futterquelle für spezialisierte Nachtfalter wie das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum). Auch der Buchen-Blattspanner (Hydriomena corylata) und der Braunbinden-Blattspanner (Catarhoe cuculata) nutzen die Pflanze als Lebensgrundlage. Der Braune Brachkäfer (Serica brunnea) besucht die gelben Blüten ebenfalls regelmäßig. Da die Pflanze Samen bis in den Winter hinein trägt, bietet sie eine Struktur für überwinternde Insekten. Die dichten Bestände dienen zudem als Versteck für verschiedene bodennah lebende Kleintierarten.
In Bezug auf die Gartensicherheit wird die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft. Es besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit dem Wiesen-Labkraut (Galium mollugo), das jedoch weiß blüht. Das Echte Labkraut sollte daher im Familiengarten mit kleinen Kindern mit der nötigen Umsicht an Stellen gepflanzt werden, die nicht primär als Spielfläche dienen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.33 m
Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten.
Der Boden sollte mager sein, also nährstoffarm und eher trocken.
Das Echte Labkraut ist ein Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf), daher solltest du auf Dünger komplett verzichten.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte darauf, dass der Boden beim Pflanzen offen und nicht gefroren ist.
Da die Pflanze eine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (Wurzelpilze zur Nährstoffaufnahme) eingeht, ist sie sehr robust gegenüber Trockenheit.
Ein Rückschnitt nach der Blüte verhindert die Selbstaussaat, falls du die Ausbreitung begrenzen möchtest.
Lass die vertrockneten Stängel im Winter stehen, um Insekten ein Quartier zu bieten.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide teilen ähnliche Standortansprüche und ergänzen sich optisch hervorragend.
Das Echte Labkraut gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Es besiedelt bevorzugt Magerwiesen (nährstoffarme Grasländer) und sonnige Böschungen. Die Pflanze ist ein sogenannter Archäophyt, was bedeutet, dass sie schon vor langer Zeit zu uns kam. Charakteristisch sind die vierkantigen Stängel und die winzigen, vierzipfeligen Einzelblüten, die in großen Rispen angeordnet sind.
1 Video zu Echtes Labkraut

23 Arten interagieren mit dieser Pflanze
18 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
7 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →