Bild folgtKI-generierte IllustrationArctophila superbiens
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An ihrer dichten, pelzigen Behaarung und der markanten gelblich-braunen Färbung lässt sich die Gelbbraune Gebirgsschwebfliege sofort erkennen. Diese heimische Schwebfliegenart ist ein geschickter Flieger, der im zeitigen Frühjahr vor allem auf dem Löwenzahn (Taraxacum officinale agg. – Artengruppe des Löwenzahns) und dem Gänseblümchen (Bellis perennis) anzutreffen ist. Sobald der Sommer beginnt, kannst du sie dabei beobachten, wie sie Nektar an den Blüten der Brombeere (Rubus fruticosus agg. – Artengruppe der Brombeere) oder am Spitzwegerich (Plantago lanceolata) sammelt. Besonders gerne besucht sie in feuchten Gartenbereichen die Bachminze (Mentha aquatica). Im Spätsommer und Herbst dienen ihr der Teufelsabbiss (Succisa pratensis) sowie das Jakobs-Greiskraut (Senecio jacobaea) als wichtige Nahrungsquellen. Auch die Besenheide (Calluna vulgaris) wird für die letzte Energieaufnahme vor der Winterruhe genutzt. Damit sich dieses Tier bei dir wohlfühlt, solltest du auf eine wilde Ecke mit heimischen Pflanzen setzen und auf chemische Spritzmittel verzichten. Es ist eine Freude zu sehen, wie diese friedlichen Insekten von Blüte zu Blüte schweben und so zur Bestäubung beitragen. Du förderst die Art am besten, indem du die genannten Futterpflanzen gezielt in deinem Garten zulässt. Achte darauf, dass du keine Insektizide (Giftstoffe zur Insektenbekämpfung) verwendest, um den Lebensraum nicht zu gefährden.
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Die Gelbbraune Gebirgsschwebfliege ist für Menschen völlig harmlos, da sie weder stechen noch beißen kann. Sie ist ein nützlicher Bestäuber und sollte im Garten als wertvoller Teil der Artenvielfalt willkommen geheißen werden.
Die Gelbbraune Gebirgsschwebfliege (Arctophila superbiens) gehört zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) innerhalb der Ordnung der Zweiflügler (Diptera). Sie ist in Mitteleuropa heimisch und besiedelt bevorzugt Landschaften mit Waldnähe oder feuchtere Gebiete. Mit einer Körperlänge von etwa 12 bis 15 Millimetern und ihrem dichten Pelz ähnelt sie einer Hummel, was ihr Schutz vor Fressfeinden bietet. Diese Form der Anpassung nennt man Mimikry (Nachahmung eines wehrhaften Tieres). Im Gegensatz zu echten Hummeln besitzen Schwebfliegen nur ein Flügelpaar und sehr kurze Fühler.
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•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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