Bild folgtKI-generierte IllustrationHada plebeja Linnaeus, 1761
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Du erkennst die Zahneule (Hada plebeja) an der hellen, zahnartigen Wellenlinie auf ihren graubraunen Vorderflügeln, die ihr den markanten Namen gab. Dieser heimische Nachtfalter ist in Gärten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein eher unauffälliger, aber regelmäßiger Gast. Pro Jahr entwickelt sich meist eine Generation, deren Falter hauptsächlich zwischen Mai und Juli fliegen. Die Weibchen legen ihre Eier direkt an den Futterpflanzen der späteren Raupen ab. Im Sommer fressen die Raupen an Wildkräutern wie der Vogel-Sternmiere (Stellaria media agg., eine Artengruppe nahe verwandter Pflanzen) oder dem Kleinköpfigen Pippau (Crepis capillaris). Auch am Echten Vogelknöterich (Polygonum aviculare agg.) und am Löwenzahn (Taraxacum officinale agg.) kannst du die Larven beobachten. Das Zottige Habichtskraut (Hieracium villosum) und der Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) werden ebenfalls gerne als Nahrung genutzt. Die Überwinterung erfolgt als Puppe in der Erde, geschützt durch eine feste Kokonhülle aus Erdkörnern. Du kannst die Art fördern, indem du kleine Flächen mit Saat-Luzerne (Medicago sativa agg.) oder anderen Wildkräutern stehen lässt. Ein naturnaher Garten ohne Pestizide (chemische Mittel zur Bekämpfung von Schädlingen) bietet diesem Tier den nötigen Lebensraum.
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Die Zahneule ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Sie besitzt keine Stacheln oder Gifte und gilt nicht als Schädling an Zier- oder Nutzpflanzen. Man sollte die Puppen im Boden bei Gartenarbeiten schonen und die Raupen an den Wildkräutern ungestört lassen.
Die Zahneule (Hada plebeja) gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wobei sie vor allem offene Lebensräume besiedelt. Der Falter erreicht eine Flügelspannweite von etwa 30 bis 35 Millimetern und ist durch seine bräunlich-graue Marmorierung perfekt getarnt. Ein wesentliches Merkmal für Laien ist die namensgebende, gezackte Zeichnung auf den Vorderflügeln. Als dämmerungsaktive (in der Übergangszeit zwischen Tag und Nacht aktive) Art entzieht sie sich tagsüber meist den Blicken durch Verstecke in der Vegetation.
8 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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