Bild folgtKI-generierte IllustrationChenonetta jubata (Latham, 1801)
Latham, 1801
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Diese mittelgroße Ente erkennst du an ihrem kleinen Schnabel, dem braunen Kopf und dem auffällig marmorierten Brustgefieder, während ihr Ruf oft an ein gedehntes, klagendes Quaken erinnert. In deinem Garten tritt sie vorwiegend als Pflanzenfresser auf, der gerne auf Rasenflächen oder an Teichufern weidet. Auf ihrem Speiseplan stehen unter anderem der Spitz-Wegerich, das Gewöhnliche Hirtentäschel und der Löwenzahn (Taraxacum officinale agg.). Als Höhlenbrüter (Vögel, die in Baumhöhlen nisten) sucht sie für die Fortpflanzung alte Bäume mit entsprechenden Öffnungen auf. In unseren Breiten ist sie ein Standvogel (ein Vogel, der im Winter nicht wegzieht) oder wandert nur kurze Strecken innerhalb der Region. Wenn du diesem Tier helfen möchtest, solltest du alte Baumbestände erhalten oder spezielle, großformatige Nistkästen in Wassernähe anbringen. Zudem profitieren die Tiere von naturnahen Wiesen, in denen auch das Bach-Quellkraut oder das Quellen-Hornkraut wachsen dürfen. Da sie sehr wachsam sind, bemerkst du sie oft schon aus der Ferne durch ihr aufrechtes Sichern auf der Rasenfläche.
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Diese Art unterliegt dem allgemeinen Schutz wildlebender Tiere; ihre Nester dürfen während der Brutzeit nicht gestört oder zerstört werden. Eine Verwechslungsgefahr mit anderen Arten ist aufgrund der markanten Brustzeichnung gering. Achte besonders im Frühling auf Jungtiere im Garten.
Die Mähnengans (Chenonetta jubata) gehört zur Familie der Entenvögel (Anatidae) innerhalb der Ordnung der Gänsevögel. Laut Datenbasis ist sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Sie besetzt eine ökologische Nische als weidender Wasservogel, der sich morphologisch (gestaltlich) durch lange Beine und einen kurzen, gänseähnlichen Schnabel auszeichnet. Von anderen heimischen Entenarten unterscheidet sie sich deutlich durch ihre Vorliebe für das Landleben und das regelmäßige Ruhen auf Baumästen.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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