Bild folgtKI-generierte IllustrationScopula ornata (Scopoli, 1763)
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An den zarten, weißen Flügeln mit den charakteristischen, dunkelbraun gemusterten Randflecken lässt sich der Schmuck-Kleinspanner (Scopula ornata) sofort erkennen. Du triffst diesen kleinen Nachtfalter, der zur Familie der Spanner (Geometridae) gehört, oft in sonnigen und warmen Gartenbereichen an. Er bringt in unseren Regionen meist zwei Generationen pro Jahr hervor. Die Weibchen legen ihre Eier direkt an den Nahrungspflanzen ab, damit die Raupen nach dem Schlüpfen sofort versorgt sind. Während die erwachsenen Falter zur Nektaraufnahme oder als Rastplatz Pflanzen wie die Hainbuche (Carpinus betulus) oder den Gewöhnlichen Efeu (Hedera helix) aufsuchen, fressen die Raupen bevorzugt an Wildkräutern wie dem Gewöhnlichen Dost (Origanum vulgare) oder dem Klippen-Thymian (Thymus praecox). Die Überwinterung erfolgt als Raupe in der schützenden Krautschicht am Boden, wo sie die kalte Jahreszeit überdauert. Du kannst diesen nützlichen Gartenbewohner gezielt fördern, indem du sonnige Magerstellen mit heimischem Dost und Thymian anlegst. Ein Verzicht auf allzu gründliches Aufräumen im Herbst hilft der Raupe, ein sicheres Winterquartier in den Pflanzenresten zu finden.
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Dieser Falter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er besitzt keinen Stachel und kann nicht beißen, weshalb er für Menschen und Haustiere absolut unbedenklich ist. Da er auf intakte Lebensräume angewiesen ist, solltest du ihn lediglich beobachten und seine Futterpflanzen im Garten erhalten.
Der Schmuck-Kleinspanner ist ein Schmetterling aus der Ordnung der Lepidoptera (Schmetterlinge) und der Familie der Geometridae (Spanner). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt trockenwarme Standorte und Magerrasen. Die Art zeichnet sich durch ihre helle Grundfärbung und die feine, namensgebende Schmuckzeichnung am äußeren Flügelrand aus, die ihn von anderen weißlichen Spannern unterscheidet. Als dämmerungs- und nachtaktives Tier trägt er zur biologischen Vielfalt und zum ökologischen Gleichgewicht im Siedlungsraum bei.
3 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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