Bild folgtKI-generierte IllustrationZygaena carniolica (Scopoli, 1763)
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Du erkennst das Esparsetten-Widderchen an seinen tiefschwarzen Vorderflügeln mit sechs auffälligen roten Flecken, die meist fein weiß umrandet sind, sowie an einem markanten roten Ring direkt hinter dem Kopf. Dieser farbenfrohe Falter bildet lediglich eine Generation pro Jahr aus, die in den Sommermonaten Juni und Juli aktiv ist. Da das Tier erst im Frühsommer schlüpft, wirst du es im zeitigen Frühjahr nicht fliegend antreffen. Im Sommer besucht der Falter zur Nektaraufnahme bevorzugt heimische Wildpflanzen wie die Saat-Esparsette (Artengruppe Onobrychis viciifolia), die Wiesen-Witwenblume (Artengruppe Knautia arvensis) oder den Gewöhnlichen Dost (Origanum vulgare). Die Raupe hingegen ist als Nahrungsspezialist auf den Rot-Klee (Trifolium pratense) angewiesen. Das Tier überwintert als Raupe in einer Diapause (Entwicklungspause aufgrund äußerer Bedingungen) in der bodennahen Krautschicht oder in Moospolstern. Um diesen seltenen Gast in deinen Garten zu locken, solltest du sonnige Plätze mit Rot-Klee und der Wilden Karde (Dipsacus fullonum) anlegen. Achte darauf, verblühte Stauden und Gräser über den Winter stehen zu lassen, damit die Raupen ein geschütztes Quartier finden.
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Dieses Tier ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Es besitzt keinen Stachel und kann weder beißen noch stechen. Da das Esparsetten-Widderchen regional gefährdet ist, solltest du die Falter und Raupen lediglich beobachten und sie in ihrem natürlichen Lebensraum ungestört belassen.
Das Esparsetten-Widderchen (Zygaena carniolica) ist ein Schmetterling aus der Familie der Widderchen (Zygaenidae). Es ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch, wobei es vor allem kalkreiche Magerrasen (nährstoffarme, kalkhaltige Wiesen) besiedelt. Die Art ist tagaktiv und nutzt ihre auffällige Färbung als Aposematismus (Warnsignal an Fressfeinde zur Anzeige von Ungenießbarkeit). Von anderen Widderchen unterscheidet es sich meist durch den weißen Fleckensaum und den roten Halsring.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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