Bild folgtKI-generierte IllustrationGymnoscelis rufifasciata (Haworth, 1809)
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An der rötlichen Bänderung auf den zierlichen, olivgrauen Flügeln lässt sich der Rotgebänderte Blütenspanner sofort erkennen. Du hast hier einen kleinen Nachtfalter vor dir, der mit einer Flügelspannweite von 15 bis 19 Millimetern zu den unauffälligen, aber wichtigen Bewohnern naturnaher Gärten gehört. Er bringt pro Jahr meist zwei bis drei Generationen hervor. Die Weibchen legen ihre Eier gezielt an die Blütenknospen verschiedener Pflanzen ab. Im Frühjahr ernähren sich die Raupen bevorzugt von den Blüten des Eingriffligen Weißdorns (Crataegus monogyna) oder des Gewöhnlichen Besenginsters (Cytisus scoparius). Später im Jahr findest du sie auch an der Samt-Rose (Rosa tomentosa), der Gewöhnlichen Esche (Fraxinus excelsior) oder dem Heidekraut (Calluna vulgaris). Sogar an der Pannonischen Salzaster (Tripolium pannonicum) oder der Strand-Melde (Atriplex sabulosa) können sie fressen. Der erwachsene Falter sucht zur Nektaraufnahme gerne den Gewöhnlichen Wasserdost (Eupatorium cannabinum) auf. Um diesen Schmetterling zu unterstützen, solltest du heimische Wildsträucher wie die Gewöhnliche Vogelbeere (Sorbus aucuparia) in deinem Garten erhalten. Da die Raupen sich ausschließlich von Blüten ernähren, ist ein vielfältiges Blütenangebot über die gesamte Vegetationsperiode für diese Art entscheidend.
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Völlig harmlos und ein nützlicher Gartenbesucher. Der Falter sticht nicht und ist für Menschen oder Haustiere absolut unbedenklich. Er steht derzeit nicht unter besonderem Artenschutz, profitiert aber wie alle Insekten von einem Verzicht auf chemische Spritzmittel in deinem Garten.
Der Rotgebänderte Blütenspanner (Gymnoscelis rufifasciata) gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und gilt als euryök (an viele verschiedene Lebensräume angepasst). Die Art ist polyphag (viele verschiedene Pflanzenarten fressend), wobei die Raupen auf die Blüten der Wirtspflanzen spezialisiert sind. Mit seiner unauffälligen Färbung und einer Größe von unter zwei Zentimetern ist er im Ruhezustand an Baumstämmen oder Holzzäunen hervorragend getarnt.
24 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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