Bild folgtKI-generierte IllustrationHalictus rubicundus (Christ, 1791)
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Du erkennst die Rotbeinige Furchenbiene an ihren namensgebenden, rötlich behaarten Hinterbeinen und den hellen Haarbinden auf dem dunklen Hinterleib bei einer Körpergröße von etwa 10 Millimetern. Auffällig ist zudem die schmale Längsfurche am Körperende der Weibchen. Im Frühjahr besucht die Biene zur ersten Stärkung den Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris) und den Knolligen Hahnenfuß (Ranunculus bulbosus). Die Weibchen legen ihre Eier in selbst gegrabene Gänge im Erdreich auf einen Vorrat aus Pollen und Nektar ab. Die daraus schlüpfenden Larven ernähren sich ausschließlich von diesem Proviant, bis sie sich verpuppen. Im Sommer kannst du die neue Generation an der Gelben Resede (Reseda lutea) oder dem Gewöhnlichen Besenginster (Cytisus scoparius) beobachten. Die Art lebt oft primitiv-eusozial (in kleinen Gemeinschaften mit einfacher Arbeitsteilung), wobei die Töchter der ersten Generation im Nest mithelfen. Die begatteten Jungweibchen überwintern in einer Kältestarre (Zustand stark reduzierten Stoffwechsels) tief im Boden. Du kannst diese nützliche Art fördern, indem du sandige oder lehmige Bodenstellen unbewachsen lässt und heimischen Hornklee (Lotus corniculatus) in deinem Garten anpflanzt.
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Die Rotbeinige Furchenbiene ist völlig harmlos und ein nützlicher Gartenbesucher. Sie steht wie alle heimischen Wildbienen unter allgemeinem Schutz. Ein Stich ist extrem unwahrscheinlich, da sie friedfertig ist und nur bei direkter Lebensgefahr reagiert.
Die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) gehört zur Familie der Schmalbienen (Halictidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt verschiedene Lebensräume von Gärten bis zu Waldrändern. Charakteristisch sind die rötlichen Beine und die Furche am letzten Hinterleibssegment der Weibchen. Die Art zeigt eine flexible Lebensweise zwischen solitärem (einzeln lebendem) und sozialem Verhalten, was sie wissenschaftlich besonders interessant macht.
10 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
232 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloRes_2022
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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