
Leucanthemum vulgare
Auch bekannt als: Chrysanthemum leucanthemum
Artengruppe
39
Arten
interagieren
201
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst die Wiesen-Margerite sofort an ihren strahlend weißen Zungenblüten, die ein leuchtend gelbes Körbchen im Zentrum umrahmen. Sie ist der Inbegriff der Sommerwiese und ökologisch wertvoll als Kinderstube für spezialisierte Falter. So dient sie etwa dem Jakobskrautbär (Tyria jacobaeae) als wichtige Raupenfutterpflanze. In deinem Naturgarten ist sie ein unverzichtbarer Ankerpunkt, der Ruhe ins Beet bringt. Wenn du einen sonnigen Platz mit normalem Boden hast, machst du mit dieser heimischen Staude alles richtig.
Heimische Dauerblüherin und wichtige Kinderstube für den Jakobskrautbär.
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Die Wiesen-Margerite ist eine zentrale Säule im Ökosystem Garten. Nach aktuellen Daten ist sie eine lebensnotwendige Raupenfutterpflanze für den Jakobskrautbär (Tyria jacobaeae), einen auffällig schwarz-rot gefärbten Nachtfalter. Ihre flachen Blütenkörbe dienen als leicht zugängliche Landeplätze für eine Vielzahl von Bestäubern. Da sie von März bis September blüht, bietet sie über einen außergewöhnlich langen Zeitraum Nahrung. Schwebfliegen und Käfer nutzen die offene Scheibe besonders gern zur Pollenaufnahme. Im Winter bieten die vertrockneten Stängel Deckung für Kleintiere, während die Samen eine Energiequelle für Vögel darstellen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.37 m
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit sie ihre volle Pracht entfaltet.
Boden: Sie ist ein Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) und bevorzugt normalen, frischen (mäßig feuchten) Gartenboden.
Pflanzzeit: Setze sie idealerweise von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden offen ist.
Pflege: Die Margerite ist angenehm unkompliziert in der Handhabung.
Ein Rückschnitt nach der ersten Hauptblüte im Sommer fördert oft einen zweiten Flor.
Achte darauf, den Boden nicht extrem austrocknen zu lassen, da sie konstante Feuchtigkeit schätzt.
Die Vermehrung gelingt leicht durch Teilung des Wurzelstocks im Frühjahr.
Du kannst sie auch versamen lassen, indem du die Köpfe im Herbst stehen lässt.
Eine wunderbare Begleiterin ist die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium).
Beide Arten teilen ähnliche Standortansprüche und ergänzen sich optisch perfekt.
Diese Kombination bietet unterschiedliche Blütenstrukturen für verschiedene Bestäuber.
So schaffst du ein stabiles, ökologisches Gleichgewicht in deinem Beet.
Die Wiesen-Margerite gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Sie besiedelt bevorzugt frische Wiesen und Halbtrockenrasen. Du erkennst sie an ihren wechselständig angeordneten, meist spatelförmigen und gezähnten Grundblättern sowie den markanten Blütenköpfen. Als indigene Art, also eine hier von Natur aus vorkommende Pflanze, ist sie perfekt an unser Klima angepasst. Taxonomisch wird sie innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales) geführt.
3 Videos zu Wiesen-Margerite (Artengruppe)



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31 Arten interagieren mit dieser Pflanze
7 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_1913841283
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →