
Taraxacum officinale
Auch bekannt als: Maistöckel, Taraxacum officinale agg., Bettseicher, Hundeblume, Löwenzahn, Wiesenlöwenzahn, Gewöhnlicher Löwenzahn, Puschelkraut, Bettsaier
31
Arten
interagieren
200
Interaktionen
dokumentiert
An den leuchtend gelben Blütenkörben und den tief gezähnten Blättern lässt sich der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum officinale) sofort erkennen. Er ist weit mehr als nur ein ungebetener Gast im Rasen; er dient als eine der wichtigsten frühen Nahrungsquellen im Jahr. Da er von März bis September fast durchgehend blüht, überbrückt er kritische Lücken im Blütenangebot für Insekten. Wenn du ihn in einer Ecke gewähren lässt, leistest du einen echten Beitrag zur Artenvielfalt in deinem Umfeld. Trau dich ruhig, diesen robusten Überlebenskünstler als festen Bestandteil deines Naturgartens zu akzeptieren.
Gelbe Kraft von März bis September: Der ausdauernde Nektarspender für den Garten.
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Durch seine außergewöhnlich lange Blütezeit von März bis September stellt der Löwenzahn eine verlässliche Versorgungsstation für die Tierwelt dar. In Phasen, in denen andere Pflanzen noch nicht blühen oder bereits verblüht sind, bietet er eine stetige Quelle für Pollen und Nektar. Da er ein Generalist ist, wird er von einer Vielzahl heimischer Fluginsekten aufgesucht, die auf eine kontinuierliche Energiezufuhr angewiesen sind. Auch wenn keine spezifischen Insektenarten in den Daten gelistet sind, sichert sein langes Angebot das Überleben zahlreicher Bestäuber über viele Monate hinweg.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Sep
Wuchsform
Krautige Pflanze
Standort: Am wohlsten fühlt er sich an sonnigen bis halbschattigen Plätzen.
Boden: Ideal ist ein nährstoffreicher und eher feuchter Untergrund, wenngleich er sehr anspruchslos ist.
Pflanzzeit: Eine gezielte Aussaat oder Umpflanzung kann von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November erfolgen, solange der Boden offen ist.
Pflege: Er benötigt keine zusätzliche Düngung oder besondere Aufmerksamkeit.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet ihre Samen über die bekannten Pusteblumen durch den Wind.
Schnitt: Wer die Ausbreitung im Zaum halten möchte, sollte die Blütenköpfe vor der Samenreife entfernen.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium). Beide teilen ähnliche Standortansprüche auf der Wiese und ergänzen sich durch ihre unterschiedlichen Blühformen ökologisch sinnvoll.
Der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum officinale) ist ein klassischer Vertreter der Korbblütler (Asteraceae). Er ist in Österreich sowie weiten Teilen Mitteleuropas heimisch und besiedelt bevorzugt Fettwiesen (nährstoffreiche, gedüngte Wiesen) und Wegränder. Charakteristisch ist sein hohler Stiel, der bei Verletzung einen weißen Milchsaft abgibt, sowie seine kräftige Pfahlwurzel (eine senkrecht wachsende, dicke Hauptwurzel). Die Pflanze zeigt eine enorme Anpassungsfähigkeit an verschiedene Bodenverhältnisse und klimatische Bedingungen.
1 Video zu Gewöhnlicher Löwenzahn

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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_209375803
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