Bild folgtKI-generierte IllustrationLuscinia megarhynchos
Auch bekannt als: Nachtigallen
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Die Nachtigall (Luscinia megarhynchos) erkennen Sie an ihrem unscheinbaren, hellbraunen Gefieder mit dem markanten rötlichen Schwanz und ihrem kräftigen, abwechslungsreichen Gesang, der oft bis tief in die Nacht schallt. In Ihrem Garten tritt dieser Vogel als reiner Insektenfresser auf, der am Boden im Laub nach Käfern und Ameisen sucht. Als Langstreckenzieher (Vogel, der über 4.000 Kilometer zwischen Brut- und Winterquartier zurücklegt) kehrt er erst im Frühling aus Afrika zu uns zurück. Sein Nest baut er bevorzugt gut versteckt in Bodennähe im dichten Unterholz. Sie können dem nützlichen Vogel helfen, indem Sie heimische Wildgehölze wie den Blutroten Hartriegel (Cornus sanguinea) oder den Eingriffeligen Weißdorn (Crataegus monogyna) pflanzen. Auch die Kornelkirsche (Cornus mas), der Wollige Schneeball (Viburnum lantana) und die Rosa canina var. dumalis bieten wertvollen Lebensraum. Verzichten Sie auf eine allzu ordentliche Gartenpflege und lassen Sie Falllaub unter den Sträuchern liegen, damit die Nahrungssuche gelingt. Gehölze wie die Felsen-Kirsche (Prunus mahaleb), der Wild-Apfel (Malus sylvestris) und die Echte Felsenbirne (Amelanchier ovalis) fördern die Vielfalt in seinem Revier zusätzlich. So schaffen Sie eine sichere Umgebung für die Aufzucht der Jungen.
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Die Nachtigall ist eine nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützte Art. Ihre Nester in Bodennähe dürfen keinesfalls gestört oder entfernt werden. Heckenrückschnitte sollten Sie zur Schonung der Brut erst im späten Herbst vornehmen.
Körper
Flügelspannweite
8.4 cm
Gewicht
19.933333 g
Max. Lebensalter
10.916667 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
5, 1× pro Jahr
Bebrütungsdauer
13.5 Tage
Geschlechtsreife
~1 Jahre
Ernährung & Verhalten
Die Nachtigall (Luscinia megarhynchos) gehört zur Familie der Fliegenschnäpper (Muscicapidae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt feuchte Laubwälder sowie strukturreiche Gärten mit dichtem Gebüsch. Von der sehr ähnlichen Sprosser-Art lässt sie sich durch die hellere Unterseite und den warmen Braunton des Rückens unterscheiden. Als Insektenfresser spielt sie eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht Ihres Gartens.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Occurrence data via GBIF Backbone Taxonomy
•Europäische Umweltagentur / EEA (2021) — Article 12 Birds Directive Reporting 2013–2018: Bird Check List (season=B, presence=PRE, non_native=N). European Environment Agency, Kopenhagen. https://www.eea.europa.eu/data-and-maps/data/article-12-database-birds-directive-2 (CC BY 4.0)
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