Bild folgtKI-generierte IllustrationPinus contorta
Auch bekannt als: Küstenkiefer, Dreh-Kiefer, Küsten-Kiefer, Drehkiefer
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Arten
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
An den paarweise angeordneten, oft leicht gedrehten Nadeln lässt sich die Küstenkiefer (Pinus contorta) sofort erkennen. In deinem Garten dient sie als wertvolle Futterquelle für spezialisierte Falter wie die Kieferneule (Panolis flammea) oder die Rotbraune Waldrandeule (Mniotype adusta). Du schaffst mit diesem robusten Baum einen Ort, der Struktur gibt und auch im Winter einen grünen Akzent setzt. Da sie sehr genügsam ist, eignet sie sich perfekt für dich, wenn du sandige oder schwierige Bodenstellen ökologisch aufwerten möchtest. Schau genau hin, denn in ihrer Rinde finden viele nützliche Tiere ein sicheres Versteck.
Robustes Nadelgehölz: Die Kinderstube für 9 spezialisierte Falterarten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Küstenkiefer eine wichtige Raupenfutterpflanze für neun Schmetterlingsarten. Dazu gehören die Kieferneule (Panolis flammea), die Forleule (Panolis flammea) und die Rotbraune Waldrandeule (Mniotype adusta). Auch die Kleine Heidekrauteule (Anarta myrtilli) und der Heidelbeer-Palpenspanner nutzen sie als Lebensgrundlage. Hinzu kommen Spanner wie Entephria caesiata (Denis & Schiffermüller), 1775, der Zweibindige Nadelwald-Spanner und Pennithera firmata. In den Wintermonaten finden Vögel in den Zapfen nahrhafte Samen, die ihnen beim Überwintern helfen.
Die Pflanze gilt nicht als kindersicher. Dies liegt an den spitzen Nadeln und dem klebrigen Harz, das bei Hautkontakt Reizungen auslösen kann. Eine Verwechslungsgefahr mit der giftigen Eibe (Taxus baccata) besteht nicht, da Kiefernnadeln immer paarweise gebündelt sind und die typische Zapfenbildung fehlt. Achte beim Pflanzen auf einen Standort außerhalb von direkten Spielflächen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Pflanzenhöhe
21.37 m
Standort: Die Küstenkiefer liebt vollsonnige Plätze.
Boden: Sie ist anspruchslos und wächst auf sandigen, sauren oder moorigen Böden.
Pflanzzeit: Setze sie im Frühjahr (März bis Mai) oder Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Pflege: Ein Schnitt ist nicht notwendig; sie behält von Natur aus ihre charakteristische Form.
Wasser: Jungbäume benötigen bei Trockenheit Wasser, etablierte Bäume sind sehr trockenheitsresistent.
Vermehrung: Dies geschieht meist über Samen aus den Zapfen.
Kombination: Eine ideale Partnerin ist die Besenheide (Calluna vulgaris). Beide bevorzugen saure Bodenverhältnisse und ergänzen sich optisch hervorragend zu einer natürlichen Heide-Landschaft.
Die Küstenkiefer (Pinus contorta) gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Ursprünglich in Nordamerika heimisch, hat sie sich in Mitteleuropa als anpassungsfähiger Baum für windexponierte Lagen etabliert. Ein typisches Merkmal sind die paarig wachsenden Nadeln, die oft eine charakteristische Drehung aufweisen. Ihre Zapfen sind mit drei bis sechs Zentimetern recht klein und oft asymmetrisch geformt. Dieser immergrüne Nadelbaum wächst je nach Standort entweder als hoher, gerader Stamm oder in einer bizarren, strauchartigen Form.
3 Videos zu Küsten-Kiefer



11 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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