Bild folgtKI-generierte IllustrationSylvia undata (Boddaert, 1783)
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Die Provence-Grasmücke erkennst du an ihrem dunklen Gefieder, dem auffällig langen Schwanz und dem kratzigen, hastigen Gesang, den sie meist von der Spitze niedriger Gebüsche vorträgt. Dieser kleine Insektenfresser ist ein geschickter Jäger von Spinnen und Fliegen, ergänzt seinen Speiseplan im Spätsommer jedoch gerne mit Früchten. In deinem Garten schätzt sie besonders dichte Strukturen von Gehölzen wie dem Eingriffeligen Weißdorn oder dem Schwarzen Holunder. Das Nest wird meist gut versteckt in Bodennähe in dichten Hecken (linienförmige Gehölzstrukturen) angelegt. Als Kurzstreckenzieher (Vogel, der nur über kurze Distanzen in den Süden zieht) kehrt sie oft früh im Jahr zurück. Du kannst sie unterstützen, indem du heimische Sträucher wie die Schlehe oder den Blutroten Hartriegel pflanzt. Ein strukturreicher Garten mit Wolligem Schneeball bietet ihr sowohl Nahrung als auch Schutz. Achte darauf, Hecken erst nach der Brutzeit zu schneiden, um die Aufzucht nicht zu gefährden. Auch die Echte Felsenbirne, die Felsen-Kirsche und die Elsbeere sind wertvolle Futterquellen. Sogar an der Echten Feige lässt sich dieser heimische Gast gelegentlich beobachten.
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Wie alle heimischen Singvögel ist die Provence-Grasmücke nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Es ist untersagt, die Tiere während der Fortpflanzungs- und Aufzuchtzeiten durch Annäherung an das Nest zu stören. Da sie in Bodennähe brütet, ist besondere Vorsicht bei der Gartenarbeit geboten.
Die Provence-Grasmücke (Sylvia undata) gehört zur Familie der Grasmückenartigen (Sylviidae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel. Sie ist in Westeuropa beheimatet, kommt aber laut Datenbasis auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Charakteristisch ist ihr im Vergleich zu anderen Grasmücken dunklerer Rücken und die weinrote Unterseite der Männchen. Sie bevorzugt offene Landschaften mit dichten, niedrigen Gebüschen als Lebensraum. Von der ähnlichen Dorngrasmücke unterscheidet sie sich durch den deutlich längeren Schwanz und die dunklere Kehle.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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