Bild folgtKI-generierte IllustrationPlodia interpunctella (Hübner, 1813)
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Mit ihrem zweifarbigen Flügelmuster fällt die Dörrobstmotte (Plodia interpunctella) sofort auf. Die vordere Hälfte der Vorderflügel ist hellgrau bis ockergelb, während der hintere Teil rötlich-braun bis bronzefarben glänzt. Du solltest bei diesem Schmetterling (Lepidoptera) klar zwischen dem ausgewachsenen Falter und der Raupe unterscheiden. Während der Falter im Garten zur Nektarsuche gerne die Sonnenblume besucht, leben die Raupen an einer Vielzahl von Nutzpflanzen. Du findest sie beispielsweise an der Kultur-Birne (Artengruppe), an Mais oder an der Ackerbohne. Auch Obstbäume wie die Zwetschge, die Aprikose und der Mandelbaum gehören zu ihrem Speiseplan. Ebenso dienen die Echte Feige, die Gartenbohne, die Ess-Kastanie und die Weinrebe (Vitis vinifera subsp. vinifera) als wichtige Nahrungsgrundlage für die Larven. Da die Art ein Neozoon (gebietsfremde Art) ist, hat sie sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz fest etabliert. Im Garten verhält sie sich meist unauffällig, kann aber in der Nähe von Lagerräumen für Trockenfrüchte häufiger auftreten. Kontrolliere deine Erntevorräte gelegentlich auf feine Gespinste, welche die Anwesenheit der Raupen verraten.
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Die Dörrobstmotte ist nicht geschützt und als Neozoon (gebietsfremde Art) eingestuft. Sie ist für den Menschen vollkommen harmlos, kann jedoch in Speisekammern oder Lagerräumen als Vorratsschädling auftreten und Lebensmittel durch Gespinste verunreinigen.
Die Dörrobstmotte gehört zur Familie der Zünsler (Pyralidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Sie ist als Neozoon (gebietsfremde Art) in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien verbreitet. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von etwa 13 bis 20 Millimetern. Auffällig ist die markante Färbung der Vorderflügel, die im Sitzen eine deutliche Zweiteilung zeigt und sie von anderen Kleinschmetterlingen abhebt. Ihre Lebensweise ist eng mit menschlichen Kulturlandschaften und dem Vorhandensein geeigneter Futterpflanzen verknüpft.
19 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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