Bild folgtKI-generierte IllustrationPhylloscopus bonelli
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Der Berglaubsänger ist ein kleiner, zierlicher Singvogel mit einer hellgrauen Oberseite und einer auffallend rein weißen Unterseite, dessen melancholisch trillernder Gesang ihn oft verrät. Als Insektenfresser sucht er unermüdlich das Laub nach kleiner Beute ab und leistet so einen wichtigen Beitrag zur biologischen Schädlingskontrolle in Deinem Garten. Er gehört zu den Langstreckenziehern (Vögel, die über 4.000 Kilometer zwischen Brut- und Überwinterungsgebiet zurücklegen) und verbringt den Winter südlich der Sahara. Seinen Nistplatz legt er als Bodenbrüter (Vogel, der sein Nest direkt am oder knapp über dem Erdboden errichtet) gut versteckt in der Vegetation an. In Deinem Garten schätzt er besonders Gehölze wie den Schwarzen Holunder (Sambucus nigra), den Echten Faulbaum (Frangula alnus) oder die Echte Weinrebe (Vitis vinifera subsp. vinifera). Auch das Deutsche Geißblatt (Lonicera periclymenum) und die Mittelmeer-Brombeere (Rubus ulmifolius) bieten ihm Deckung und Nahrungshabitate. Da er am Boden brütet, solltest Du in den Frühlingsmonaten auf Bodenarbeiten in dichten Gebüschen verzichten. Pflanzen wie die Echte Feige (Ficus carica) oder die Gewöhnliche Schmerwurz (Dioscorea communis) bereichern seinen Lebensraum zusätzlich. Eine naturnahe Gestaltung mit heimischen Sträuchern ist die beste Hilfe für diesen Gast.
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Wie alle heimischen Singvögel ist der Berglaubsänger nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Da er seine Nester am Boden anlegt, ist er besonders durch Katzen oder unvorsichtige Gartenarbeit gefährdet. Bitte vermeide Störungen in bodennahen Gebüschen während der Brutzeit von Mai bis Juli.
Der Berglaubsänger (Phylloscopus bonelli) gehört zur Familie der Grasmückenartigen (Phylloscopidae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Mittel- und Südeuropa, wobei er trockene, warme Hanglagen mit lockerem Baumbestand bevorzugt. Von seinem nahen Verwandten, dem Waldlaubsänger, unterscheidet er sich durch das schlichtere Gefieder ohne Gelbtöne an der Kehle. Als spezialisierter Insektenjäger führt er eine flinke, fast rastlose Lebensweise im Geäst.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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