Bild folgtKI-generierte IllustrationPhylloscopus trochilus
17
Pflanzen
besucht
17
Interaktionen
dokumentiert
Der Fitis (*Phylloscopus trochilus*) ist ein kleiner, oliv-grünlich gefärbter Singvogel mit heller Unterseite und einem charakteristischen, sanft abfallenden Gesang. Als reiner Insektenfresser (ernährt sich von Wirbellosen wie Mücken, Blattläusen und Spinnen) ist er ein willkommener Gast, der dir bei der natürlichen Schädlingskontrolle hilft. Er gehört zu den Langstreckenziehern (Vögel, die über 4.000 Kilometer bis nach Afrika wandern) und ist im Februar noch in seinem Winterquartier südlich der Sahara. Sein Nest baut er gut versteckt als Bodenbrüter (Vogel, der direkt auf oder knapp über der Erde nistet) in dichter Vegetation. In deinem Garten kannst du ihn fördern, indem du wilde Ecken mit hohem Gras und Sträuchern wie dem Schwarzen Holunder (*Sambucus nigra*) oder der Himbeere (*Rubus idaeus*) stehen lässt. Er schätzt auch das Vorhandensein des Blutroten Hartriegels (*Cornus sanguinea*) oder des Deutschen Geißblatts (*Lonicera periclymenum*). Da er am Boden brütet, ist der Verzicht auf Pestizide und Vorsicht beim Mähen von Wegrändern ab dem Frühjahr überlebenswichtig für seine Brut.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Der Fitis ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt, weshalb seine Nester weder beschädigt noch entfernt werden dürfen. Da er als Bodenbrüter (Nesterstellung auf der Erde) besonders durch freilaufende Katzen und verfrühte Rückschnitte von Bodendeckern gefährdet ist, sollte man diese Bereiche in der Brutzeit ungestört lassen.
Taxonomisch wird der Fitis in die Familie der Laubsängerartigen (Phylloscopidae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel eingeordnet. Er ist in ganz Mitteleuropa verbreitet und besiedelt bevorzugt lichte Laub- und Mischwälder sowie naturnahe Gärten mit viel Unterwuchs. Von dem sehr ähnlichen Zilpzalp lässt er sich am besten durch seine helleren Beine und den deutlich melodischeren Gesang unterscheiden. Als Zugvogel zeigt er eine beeindruckende Ortstreue und kehrt oft in dieselben Reviere zurück.
17 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →