Bild folgtKI-generierte IllustrationAnthophora aestivalis (Panzer, 1801)
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Du erkennst die Gebänderte Pelzbiene an ihrem kräftigen, pelzigen Körper und dem rasanten Flugbild, das an einen kleinen Kolibri erinnert. Diese Wildbiene ist univoltin (nur eine Generation pro Jahr bildend). Das Weibchen legt seine Eier einzeln in selbst gegrabenen Gängen in Lehmböden oder Steilwänden ab. Im Frühling ab März kannst du sie an der Purpurroten Taubnessel (Lamium purpureum var. incisum) oder an Apfelblüten (Malus) beobachten. Im Mai und Juni besucht sie bevorzugt den Wiesen-Salbei (Salvia pratensis) sowie Schmetterlingsblütler wie den Rot-Klee (Trifolium pratense) und die Zottel-Wicke (Vicia villosa). Die Larve ernährt sich im Nest von einem Gemisch aus Pollen und Nektar. Die Überwinterung erfolgt als fertig entwickeltes Insekt, als Imago (das erwachsene Tier), in einer schützenden Kammer tief im Erdboden. Du kannst diese Art fördern, indem du offene, lehmige Bodenstellen in sonniger Lage belässt und gezielt den Gewöhnlichen Natternkopf (Echium vulgare) oder das Großblütige Sonnenröschen (Helianthemum nummularium) anpflanzt. Als Gärtner solltest du auf jegliche Bodenverdichtung in sonnigen Ecken verzichten.
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Die Gebänderte Pelzbiene ist völlig harmlos und ein friedlicher Gast in deinem Garten. Sie ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt; ein Stören oder Umsiedeln ist daher nicht erlaubt. Da sie sehr scheu ist, besteht für Menschen keinerlei Gefahr durch Stiche.
Die Gebänderte Pelzbiene (Anthophora aestivalis) gehört zur Familie der Apidae (Echte Bienen) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Sie erreicht eine Körpergröße von etwa 12 bis 15 Millimetern und zeichnet sich durch eine dichte Behaarung aus, die ihr ein hummelartiges Aussehen verleiht. Ihr Flug ist extrem schnell und wendig, oft mit kurzem Verharren vor Blüten. Von anderen Pelzbienen unterscheidet sie sich vor allem durch ihre spezifische Flugzeit von März bis Juni und ihre Vorliebe für tiefe Blütenkelche, die sie mit ihrem langen Rüssel erreicht.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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