Bild folgtKI-generierte IllustrationPhylloscopus collybita (Vieillot, 1817)
Vieillot, 1817
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Den Zilpzalp (Phylloscopus collybita) erkennst du an seinem schlichten, olivbraunen Gefieder, der geringen Größe und dem namengebenden Gesang, während er fast ununterbrochen mit dem Schwanz nach unten wippt. Er gehört zu den Insektenfressern (Tiere, die sich primär von wirbellosen Kleintieren ernähren) und sucht eifrig in den Baumkronen nach Nahrung. In deinem Garten schätzt er besonders heimische Gehölze wie die Elsbeere oder den Schwarzen Holunder als Aufenthaltsort. Als Kurzstreckenzieher (Vögel, die über kurze Distanzen, etwa in den Mittelmeerraum, ziehen) kehrt er oft schon im zeitigen Frühjahr zu uns zurück. Sein Nest baut er bevorzugt in Bodennähe im dichten Unterwuchs, weshalb er als Bodenbrüter (Vogel, der am oder knapp über dem Boden nistet) gilt. Du kannst ihn unterstützen, indem du wilde Ecken mit Gebüsch und Laub stehen lässt. Auch die Pflanzung einer Kornelkirsche oder eines Eingriffeligen Weißdorns bietet ihm wertvollen Lebensraum. Verzichte auf Insektengifte, damit er genug Nahrung für seine Jungen findet. Ein naturnaher Garten mit der Vogel-Kirsche ist für diesen kleinen Sänger ideal.
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Wie alle heimischen Singvögel ist der Zilpzalp nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Seine Nester im bodennahen Gebüsch dürfen während der Brutzeit nicht gestört oder entfernt werden. Achte beim Rückschnitt deiner Hecken besonders im Frühjahr auf brütende Paare.
Der Zilpzalp (Phylloscopus collybita) gehört zur Familie der Laubsängerartigen (Phylloscopidae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel. Er ist in ganz Europa weit verbreitet und besiedelt bevorzugt lichte Wälder, Parks und gartenreiche Siedlungsgebiete. Von seinem nahen Verwandten, dem Fitis, unterscheidet er sich am sichersten durch seinen markanten Gesang und die meist dunklen Beine. Seine Lebensweise ist eng an dichte Vegetation gebunden, in der er geschickt nach Kleinstinsekten jagt.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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