Bild folgtKI-generierte IllustrationPhacelia tanacetifolia
Auch bekannt als: Rainfarn-Phazelie, Büschelschön
43
Arten
interagieren
115
Interaktionen
dokumentiert
Wer die Rainfarn-Phazelie (Phacelia tanacetifolia) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren blau-violetten, schneckenartig eingerollten Blütenständen ist sie eine markante Erscheinung. Da sie sehr pflegeleicht ist, eignet sie sich hervorragend für sonnige Plätze in deinem Naturgarten. In den warmen Monaten herrscht an ihren Blüten ein ständiges Kommen und Gehen durstiger Gäste. Hast du schon einen sonnigen Fleck für diesen robusten Sommerblüher reserviert?
Blau-violette Nektar-Tankstelle: Ein Dauerblüher von Mai bis August.
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Mit ihrer Blütezeit von Mai bis August schließt die Rainfarn-Phazelie eine wichtige Versorgungslücke im Hochsommer. Nach aktuellen Beobachtungen bietet sie eine reichhaltige Quelle für Nektar und Pollen, die von einer Vielzahl an Blütenbesuchern genutzt wird. Da die Pflanze in Österreich heimisch ist, ist sie optimal in das regionale Ökosystem integriert. Ein hoher Pollenwert macht sie besonders wertvoll für die Aufzucht von Insektenlarven. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu Faltern vorliegen, konzentriert sich ihr Nutzen auf die allgemeine Unterstützung der lokalen Bestäuberfauna. Die vertrockneten Triebe im Winter bieten zudem wichtigen Schutz für am Boden lebende Kleintiere.
Die Rainfarn-Phazelie ist nicht kindersicher. Ihr Kontakt kann bei empfindlichen Personen Kontakt-Dermatitis (Hautreizungen durch Berührung) auslösen. Trage deshalb beim Umgang mit der Pflanze oder beim Jäten Handschuhe. Eine Verwechslung mit giftigen Arten ist dank der charakteristischen Schneckenform der Blütenstände und der fein gefiederten Blätter fast unmöglich.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Aug
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.58 m
Die Pflanze bevorzugt vollsonnige Plätze und kommt mit normalen, eher durchlässigen Gartenböden gut zurecht. Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder von September bis Ende November, solange der Boden offen ist. Da die Art einjährig wächst, ist keine aufwendige Pflege nötig; sie sät sich an passenden Stellen oft selbst wieder aus. Um die Artenvielfalt zu fördern, empfiehlt sich die Kombination mit der Gemeinen Schafgarbe (Achillea millefolium). Diese heimische Partnerin teilt die Vorliebe für trockene Standorte und ergänzt die Phazelie ökologisch sinnvoll.
Die Aussaat erfolgt flach auf den offenen Boden.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, kann aber eine späte Nachblüte anregen.
Durch das rasche Wachstum werden Beikräuter (unbeabsichtigt wachsende Wildpflanzen) effektiv unterdrückt.
Die Phazelie dient zudem als Gründüngung, da ihre Wurzeln den Boden tiefgründig lockern.
Wässern musst du sie nur in extremen Trockenperioden.
Im Spätherbst können die vertrockneten Stängel einfach als Mulchschicht (schützende Bodenabdeckung) verbleiben.
Das fördert das Bodenleben und schützt die Erde vor Erosion (Abtragung durch Wind und Wasser).
Die Rainfarn-Phazelie (Phacelia tanacetifolia) ist eine in Österreich heimische Pflanze, die vor allem an sonnigen Standorten gedeiht. Sie wächst meist einjährig und erreicht eine Höhe von bis zu 70 Zentimetern. Markant sind ihre fiederteiligen (tief eingeschnittenen) Blätter und die zymösen (verzweigten) Blütenstände, die sich schneckenförmig entrollen. Diese morphologischen (äußerlichen) Merkmale machen sie auch für Laien unverwechselbar. In der freien Landschaft findet man sie häufig an Wegrändern oder auf offenen Brachflächen.
43 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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