Bild folgtKI-generierte IllustrationPhilaeus chrysops (Poda, 1761)
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Die Goldaugenspringspinne ist eine auffällige Jägerin, die durch ihre charakteristischen, großen Augen und ihre Fähigkeit zu weiten Sprüngen auffällt. Anstatt ein Netz zum Beutefang zu weben, schleicht sich dieser flinke Gartenbewohner aktiv an seine Beute heran und überwältigt sie im Sprung. Du findest sie häufig an sonnigen Stellen, etwa auf Baumstämmen, Felsen oder an warmen Hauswänden. In deinem Garten übernimmt sie eine wichtige Rolle als natürlicher Schädlingsregulierer, indem sie Jagd auf Fliegen, Mücken und andere kleine Insekten macht. Ihre Anwesenheit zeigt, dass dein Garten ein lebendiges Ökosystem ist. Um sie zu unterstützen, solltest du sonnige Strukturen wie Totholzstapel oder Trockenmauern erhalten. Diese dienen ihr als Aussichtspunkt für die Jagd und als Rückzugsort für die Nacht. Da sie keine störenden Fangnetze baut, ist sie ein sehr dezenter Gast. Lass diese nützlichen Tiere einfach gewähren und beobachte ihre faszinierenden Jagdmanöver aus der Distanz.
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Diese Spinne ist für Menschen völlig harmlos und zeigt kein aggressives Verhalten. Ein Biss ist bei dieser Art extrem unwahrscheinlich und würde, falls er überhaupt die menschliche Haut durchdringt, kaum mehr als einen leichten Piekser verursachen.
Die Goldaugenspringspinne (Philaeus chrysops) gehört zur Familie der Springspinnen (Salticidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wobei sie besonders wärmebegünstigte Standorte bevorzugt. Als aktive Sichtjägerin verfügt sie über ein hervorragendes Sehvermögen, das für ihre Lebensweise in der Krautschicht und auf Gehölzen entscheidend ist. Die Tiere erreichen eine Körperlänge von etwa sieben bis zwölf Millimetern.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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