Bild folgtKI-generierte IllustrationAgrotis ipsilon (Hufnagel, 1766)
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An der markanten Zeichnung auf den Vorderflügeln, die an den griechischen Buchstaben Ypsilon erinnert, lässt sich die Ypsiloneule sofort erkennen. Dieser kräftige Nachtfalter mit einer Flügelspannweite von bis zu 50 Millimetern ist ein Wanderfalter (Schmetterling, der weite Strecken zurücklegt), der im Frühjahr aus dem Süden zu uns nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz einfliegt. Meist bilden sich bei uns zwei Generationen pro Jahr aus. Das Weibchen legt seine Eier einzeln oder in kleinen Gruppen an bodennahen Pflanzenteilen ab. Im Frühling und Sommer besuchen die Falter zur Nektaraufnahme gerne den Wildkohl (Brassica oleracea subsp. oleracea) oder den Acker-Ziest. Die Raupen, die man auch als Erdraupen (Larven, die sich tagsüber im Boden verstecken) bezeichnet, fressen an Pflanzen wie der Ackerbohne oder dem Mais. Da die Art frostempfindlich ist, überlebt sie den Winter bei uns nur in milden Jahren als Puppe in einer Erdhöhle. Du kannst diesen Gast fördern, indem du auf Pestizide (Insektenbekämpfungsmittel) verzichtest und Wildkräuter wie den Östlichen Stumpfblättrigen Ampfer in einer Gartenecke stehen lässt. Ein naturnaher Garten bietet den Faltern die nötige Energie für ihre beeindruckenden Wanderflüge.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Ypsiloneule sticht und beißt nicht; auch die Raupen können bedenkenlos beobachtet werden. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit gefährlichen Arten, und das Tier unterliegt keinem besonderen rechtlichen Schutzstatus.
Die Ypsiloneule (Agrotis ipsilon) gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) in der Ordnung der Schmetterlinge. Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet, wobei ihr Vorkommen stark von der jährlichen Zuwanderung aus dem Mittelmeerraum abhängt. Der Falter ist dämmerungs- und nachtaktiv und zeichnet sich durch seine braungrauen Vorderflügel mit einer schwarzen, keilförmigen Zeichnung aus. Mit einer Flügelspannweite von 40 bis 50 Millimetern zählt sie zu den mittelgroßen Nachtfaltern der Region.
43 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
7 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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