Bild folgtKI-generierte IllustrationTrifolium alexandrinum
Auch bekannt als: Alexandriner-Klee
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
An ihren länglichen, cremeweißen Blütenköpfen lässt sich der Ägyptische Klee (Trifolium alexandrinum) sofort erkennen. Im Gegensatz zu seinen kugeligen Verwandten wirkt sein Wuchs fast schon elegant und filigran. Für deinen Naturgarten ist er ein echter Gewinn, da er als Leguminose (Pflanze, die Stickstoff im Boden bindet) die Erde verbessert und gleichzeitig seltenen Gästen wie der Ovalen Kleesandbiene (Andrena ovulata) als wichtige Futterquelle dient. Auch Schmetterlinge wie der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) profitieren von seinem Nektarangebot. Wenn du eine pflegeleichte Pflanze suchst, die deinen Boden und die Insektenwelt gleichermaßen unterstützt, solltest du ihn unbedingt ausprobieren.
Bodenretter und Schmetterlingsmagnet mit eleganten cremeweißen Blütenköpfen.
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Diese Kleeart ist eine bedeutende Nektarquelle für spezialisierte Schmetterlinge wie Polyommatus fulgens, Polyommatus humedasae und den Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma). Nach aktuellen Bestäubungsdaten wird die Pflanze zudem regelmäßig von der Schimmernden Mauerbiene und der Ovalen Kleesandbiene (Andrena ovulata) angeflogen. Auch für die nächtliche Insektenwelt spielt sie eine Rolle und dient der Ypsiloneule (Agrotis ipsilon) als Nahrungsgrundlage. Durch die Verbindung mit Mykorrhiza-Pilzen im Boden wird die Bodenstruktur nachhaltig stabilisiert, wovon nachfolgende Pflanzengenerationen in deinem Garten profitieren.
Der Ägyptische Klee wird in Bezug auf die Gartennutzung als nicht kindersicher eingestuft. Es besteht zwar keine direkte Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Wildpflanzen, aber aufgrund der vorliegenden Daten sollte darauf geachtet werden, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.47 m
Wähle für die Aussaat einen sonnigen Platz mit gut durchlässiger Erde.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai, sobald der Boden offen und frostfrei ist.
Bereite das Beet feinkrümelig vor, damit die kleinen Samen guten Bodenkontakt haben.
Da er eine Symbiose mit Mykorrhizapilzen (AM) eingeht, solltest du auf mineralische Kunstdünger verzichten.
In der ersten Wachstumsphase ist regelmäßiges Gießen wichtig, später verträgt er auch trockene Phasen.
Eine zusätzliche Stickstoffdüngung ist unnötig, da er diesen mithilfe von Knöllchenbakterien selbst gewinnt.
Nach der Blüte im Spätsommer kannst du die Pflanzenreste als Mulch (organische Bodenabdeckung) liegen lassen.
Die Vermehrung erfolgt einfach über die Selbstaussaat oder das Sammeln der reifen Samen im Herbst.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide teilen ähnliche Standortansprüche und fördern gemeinsam ein breites Spektrum an Bestäubern.
Der Ägyptische Klee gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz verbreitet. Er zeichnet sich durch seine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (AM: Arbuskuläre Mykorrhiza, ein Geflecht aus Pilzfäden, das die Nährstoffaufnahme der Wurzeln verbessert) aus. Morphologisch auffällig sind die wechselständig angeordneten, dreizähligen Blätter und die zapfenartigen Blütenstände. Als einjährige Pflanze vollendet er seinen Lebenszyklus innerhalb eines Sommers und ist besonders in wärmebegünstigten Lagen zu finden.
1 Video zu Ägyptischer Klee

6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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