Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa spinosissima
Auch bekannt als: Stachelige Rose, Dünenrose, Felsenrose, Bibernellrose, Dünen-Rose, Bibernell-Rose, Felsen-Rose
37
Arten
interagieren
49
Interaktionen
dokumentiert
6
Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst die Pimpinell-Rose sofort an ihrem niedrigen, buschigen Wuchs, den farnartig gefiederten Blättern und den unzähligen feinen Stacheln, die ihre Zweige dicht überziehen. Als gefährdete Wildart der Roten Liste 3 ist sie ein echter Gewinn für den Naturschutz in deinem Garten. Sie bietet spezialisierten Insekten wie dem Gelben Rosen-Bindenspanner (Cidaria fulvata) eine lebensnotwendige Kinderstube als Raupenfutterpflanze. Auch der Kleine Fuchs (Aglais urticae) schätzt sie als Nektarquelle. Wenn du einen sonnigen, eher mageren Standort hast, ist diese robuste Rose genau die richtige Wahl für dich.
Wehrhafte Schönheit: Ein seltener Rückzugsort für bedrohte Falterarten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Rose eine wichtige Anlaufstelle für Schmetterlinge wie den Kleinen Feuerfalter (Lycaena phlaeas) und den Kleinen Fuchs (Aglais urticae). Besonders wertvoll ist sie als Raupenfutter für spezialisierte Nachtfalter, darunter die Rötliche Herbsteule (Agrochola helvola) und den Gelben Rosen-Bindenspanner (Cidaria fulvata). Auch winzige Punktkäfer finden in ihren Blüten und im dichten Blattwerk einen Lebensraum. Im Winter dienen die Hagebutten heimischen Vögeln als wichtige Energiereserve, während das dichte Gestrüpp sichere Rückzugsorte bietet.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.52 m
Wähle einen vollsonnigen Standort, da die Rose viel Licht zum Gedeihen benötigt.
Der Boden sollte trocken und nährstoffarm sein; als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) verträgt sie keine Überdüngung.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden nicht gefroren ist.
Dank der Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (einer Lebensgemeinschaft zwischen Wurzeln und Pilzen) versorgt sie sich selbst optimal mit Mineralstoffen.
Ein Rückschnitt ist kaum erforderlich, da sie von Natur aus kompakt bleibt.
Da sie Ausläufer bildet, eignet sie sich hervorragend zur Befestigung von Böschungen.
Kombinationsempfehlung: Der Echte Schafschwingel (Festuca ovina) ist ein idealer Partner, da beide Arten auf mageren Standorten vorkommen und sich gegenseitig nicht verdrängen.
Die Pimpinell-Rose (Rosa spinosissima) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist eine indigen (einheimisch) vorkommende Wildrose in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst trockene Gebüsche und sonnige Böschungen, wobei sie als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder bereits heimisch war) fest in unserer Landschaft verwurzelt ist. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre fast schwarzen Hagebutten und die namensgebende pimpinell-ähnliche Blattstruktur aus.
1 Video zu Pimpinell-Rose

28 Arten interagieren mit dieser Pflanze
6 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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