Bild folgtKI-generierte IllustrationPolia bombycina Hufnagel, 1766
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An ihrer graubraunen, fein gezeichneten Flügelmusterung lässt sich die Hauhechel-Blättereule sofort erkennen. Dieser Nachtfalter aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae) ist in deinem Garten vor allem in der Dämmerung aktiv. Während der Sommermonate besucht er zur Nektaraufnahme Pflanzen wie den Gewöhnlichen Natternkopf (Echium vulgare) oder das Gewöhnliche Leimkraut (Silene vulgaris). Auch der Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia) wird gerne angeflogen. Die Raupen sind bei ihrer Nahrungswahl vielseitig und fressen an heimischen Wildkräutern wie dem Stumpfblättrigen Ampfer (Rumex obtusifolius), dem Echten Labkraut (Galium verum) oder der Gewöhnlichen Vogelbeere (Sorbus aucuparia). Zur Überwinterung verharrt das Tier als Raupe in einem geschützten Stadium in der Krautschicht oder oberflächennah im Boden. Du kannst diesen nützlichen Bestäuber (Insekten, die Blüten befruchten) fördern, indem du Rainfarn (Tanacetum vulgare) oder Beifuß (Artemisia vulgaris subsp. vulgaris) in einer wilden Ecke stehen lässt. Da die Art auch auf die Kleine Pimpinelle (Pimpinella saxifraga) angewiesen ist, hilft ein seltener gemähter Rasenabschnitt ihrem Fortbestand in deinem Garten sehr.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Hauhechel-Blättereule sticht nicht und besitzt keine für den Menschen oder Haustiere gefährlichen Abwehrmechanismen. Als heimische Art ist sie ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems und sollte an ihren Futterpflanzen ungestört gelassen werden.
Die Hauhechel-Blättereule (Polia bombycina) ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt offene Landschaften sowie naturnahe Gartenbereiche. Die Falter sind dämmerungs- und nachtaktiv und weisen eine rindenähnliche Zeichnung auf, die ihnen tagsüber als Tarnung dient. In ihrer Lebensweise sind sie eng an eine Vielzahl heimischer Wildkräuter und Gehölze gebunden, die sowohl den Faltern als Nektarquellen als auch den Raupen als Futterpflanzen dienen.
12 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
4 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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