Bild folgtKI-generierte IllustrationEpirrhoe alternata (Müller, 1764)
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Typisch für den Braunbinden-Blattspanner ist das markante, dunkelbraune Querband auf den ansonsten hellgrau bis weißlich gezeichneten Vorderflügeln. Du erkennst diesen Nachtfalter, der zur Familie der Spanner gehört, oft an seiner flach ausgebreiteten Flügelhaltung an Hauswänden oder im Gebüsch. In deinem Garten entwickelt das Tier meist zwei Generationen pro Jahr, wobei das Weibchen seine Eier einzeln an den Blättern der Nahrungspflanzen ablegt. Im Frühling und Sommer besuchen die Falter für die Nektaraufnahme gerne die Blüten der Brombeere (Rubus fruticosus agg.) sowie die Schwarze Flockenblume (Centaurea nigra). Im Spätsommer ist er zudem häufig am Rainfarn (Tanacetum vulgare) zu beobachten. Seine Raupen sind auf Labkraut spezialisiert und fressen unter anderem am Echten Labkraut (Galium verum) oder am Wiesen-Labkraut (Galium mollugo). Um diesen Schmetterling gezielt zu unterstützen, solltest du heimische Labkraut-Arten und die Gewöhnliche Besenrauke (Descurainia sophia) in einer wilden Ecke wachsen lassen. Das Tier überwintert als Puppe im Boden oder in der schützenden Streuschicht unter Sträuchern. Wenn du auf Pestizide verzichtest und im Herbst das Laub teilweise unter Hecken liegen lässt, hilfst du der Art beim Überdauern der kalten Monate.
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Der Braunbinden-Blattspanner ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder stechen noch beißen kann. Es handelt sich um ein ökologisch wertvolles Tier, das keinen besonderen Schutzstatus nach der Roten Liste benötigt, aber dennoch nicht unnötig gestört oder berührt werden sollte.
Der Braunbinden-Blattspanner (Epirrhoe alternata) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Spanner (Geometridae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt offene Lebensräume, Waldränder und naturnahe Gärten. Die Art ist ein klassischer Labkraut-Spezialist, dessen Larven eine charakteristische, schleifenförmige Fortbewegungsweise zeigen. Durch die kontrastreiche Zeichnung ist er für Laien gut von einfarbigen Arten zu unterscheiden, wobei er eine mittlere Größe innerhalb seiner Gattung erreicht. Als heimische Art ist er ein fester Bestandteil der regionalen Nahrungsketten.
6 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
5 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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