Bild folgtKI-generierte IllustrationEristalinus aeneus
36
Pflanzen
besucht
149
Interaktionen
dokumentiert
An ihrem metallisch-bronzefarben glänzenden Körper lässt sich die Glänzende Faulschlammschwebfliege sofort erkennen. Dieser etwa 8 bis 12 Millimeter große Gartenbesucher ist ein flinker Flieger und ein wichtiger Bestäuber. Im zeitigen Frühjahr beobachtest du sie oft auf dem Löwenzahn (Taraxacum officinale), während sie im Hochsommer den Weiden-Alant (Inula salicina) und später die Wilde Möhre (Daucus carota) ansteuert. Die Weibchen legen ihre Eier bevorzugt in der Nähe von nährstoffreichem, stehendem Wasser oder feuchtem Schlamm ab. Dort entwickeln sich die Larven, die aufgrund ihres langen Atemrohrs auch als Rattenschwanzlarven bezeichnet werden. Pro Jahr bringt die Art meist zwei bis drei Generationen hervor. Den Winter überdauern die erwachsenen Tiere in der Kältestarre (ein Ruhezustand mit verlangsamtem Stoffwechsel) in frostfreien Verstecken wie hohlen Baumstämmen oder Dachböden. Du kannst diese nützliche Art fördern, indem du heimische Wildblumen in deinem Garten duldest und kleine Wasserstellen oder eine Flachwasserzone im Teich anlegst. Eine chemiefreie Gartenpflege ist für ihr Überleben entscheidend.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Schwebfliege besitzt keinen Stachel, kann nicht beißen und ist für Menschen sowie Haustiere absolut ungefährlich. Da sie eine wichtige Rolle bei der Bestäubung einnimmt, sollte sie keinesfalls bekämpft werden.
Die Glänzende Faulschlammschwebfliege (Eristalinus aeneus) gehört zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) innerhalb der Ordnung der Zweiflügler (Insekten mit nur zwei Flügeln). Sie ist in der gesamten Region Deutschland, Österreich und Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt offene Landschaften und Gärten in Gewässernähe. Charakteristisch für diese Gattung sind die oft fein gepunkteten Augen und der gedrungene, metallisch schimmernde Körperbau. Als erwachsenes Insekt ist sie eine reine Nektar- und Pollenfresserin, während die Larven in organisch belasteten Kleingewässern leben.
36 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →