Bild folgtKI-generierte IllustrationDasypoda hirtipes (Fabricius, 1793)
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Du erkennst die Hosenbiene sofort an den auffällig langen, dichten Haarbürsten an ihren Hinterbeinen, die beim Sammeln von Pollen wie pralle, gelbe Hosen aussehen. Diese heimische Wildbiene ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz von Juli bis September aktiv. Sie ist oligolektisch (auf bestimmte Pflanzenfamilien als Pollenquelle spezialisiert) und benötigt für ihren Nachwuchs ganz bestimmte Blüten. Im Hochsommer beobachtest du sie oft an der Himbeere (Rubus idaeus) oder der Nickenden Distel (Carduus nutans). Auch das Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris) und die Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense) sind wichtige Nahrungsquellen für die Larven, die mit dem eingetragenen Pollenvorrat in Erdgängen versorgt werden. Gegen Ende ihrer Flugzeit im September besucht sie gerne das Heidekraut (Calluna vulgaris) oder den Herbst-Schuppenlöwenzahn (Scorzoneroides autumnalis). Um diese Tiere in deinem Garten zu fördern, solltest du heimische Wildkräuter wie das Gewöhnliche Greiskraut (Senecio vulgaris) einfach wachsen lassen. Da sie im Boden nistet, freut sie sich über offene Bodenstellen ohne Bewuchs. Mit ihrer Anwesenheit leistet sie einen wertvollen Beitrag zur Bestäubung in deiner grünen Oase.
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Völlig harmlos und ein friedfertiger Gartenbesucher. Die Hosenbiene zeigt keinerlei aggressives Verhalten gegenüber Menschen und kann daher bedenkenlos aus der Nähe bei ihrer Arbeit an den Blüten beobachtet werden.
Die Hosenbiene gehört zur Familie der Melittidae innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist eine heimische Wildbienenart, die in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien vorkommt. Charakteristisch ist ihre solitäre (einzeln lebende) Lebensweise, wobei sie ihre Nester bevorzugt in selbst gegrabenen Gängen im Erdboden anlegt. Mit einer Körperlänge von etwa 12 bis 15 Millimetern ist sie gut sichtbar, wobei besonders die Weibchen durch ihre namensgebenden Transportbürsten an den Hinterbeinen auffallen.
47 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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