Bild folgtKI-generierte IllustrationAgriopis marginaria (Fabricius)
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An seiner charakteristischen graugelben Färbung mit den feinen dunklen Punkten lässt sich der Graugelbe Breitflügelspanner (Agriopis marginaria) sofort erkennen. Du siehst im zeitigen Frühjahr meist nur die Männchen fliegen, da die Weibchen brachypter (mit zurückgebildeten Flügeln) und somit flugunfähig sind. Es gibt nur eine Generation pro Jahr. Im März und April besuchen die Falter zur Nahrungsaufnahme die Grauweide (Salix cinerea) oder den Schlehdorn. Die Eier werden an Zweigen abgelegt, woraus im Mai die Raupen schlüpfen. Diese fressen an einer Vielzahl heimischer Gehölze wie dem Zweigriffligen Weißdorn, der Hainbuche, dem Feld-Ahorn, der Hunds-Rose oder der Berg-Ulme. Auch der Wild-Apfel und die Ess-Kastanie dienen als wichtige Futterquelle. Die Verpuppung erfolgt im Frühsommer im Erdboden, wo das Tier als Puppe bis zum nächsten Frühjahr verharrt. Du kannst diesen Nützling fördern, indem du auf Pestizide verzichtest und heimische Hecken pflanzt. Belasse zudem im Herbst das Laub unter den Sträuchern, um die Puppen im Boden vor Frost zu schützen.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Der Falter kann weder stechen noch beißen und ist für Menschen, Haustiere oder Gartenpflanzen in keiner Weise gefährlich. Aufgrund seiner Lebensweise als unauffälliger Nachtfalter besteht keine Notwendigkeit für Schutzmaßnahmen oder Umsiedlungen.
Der Graugelbe Breitflügelspanner gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Ein markantes Merkmal ist der Geschlechtsdimorphismus (deutliches unterschiedliches Aussehen von Männchen und Weibchen): Männchen besitzen voll ausgebildete Flügel mit etwa 30 Millimetern Spannweite, während Weibchen nur Stummelflügel tragen. Die Art besiedelt bevorzugt lichte Laubwälder, Hecken und naturnahe Gärten. Von ähnlichen Arten wie dem Frostspanner unterscheidet er sich durch die spezifische Zeichnung und die Flugzeit ab dem Vorfrühling.
21 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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