Bild folgtKI-generierte IllustrationThomisus onustus Walckenaer, 1805
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Die Blumenkrabbenspinne (Thomisus onustus) fällt durch ihren krabbenartigen, gedrungenen Körper und ihre Fähigkeit auf, die Körperfarbe aktiv an den Blütenuntergrund anzupassen. Als Lauerjägerin (Ansitzstrategie ohne Netzbau) verzichtet sie auf Radnetze und wartet stattdessen reglos in der Krautschicht auf vorbeifliegende Beute. Du findest sie vor allem an sonnigen Plätzen in Deinem Garten, wo sie die Blütenstände als Jagdrevier nutzt. In Deinem Ökosystem ist sie eine nützliche Helferin, da sie die Bestände von Fliegen und anderen Insekten auf natürliche Weise reguliert. Ihre Anwesenheit ist ein Kompliment für Deinen Garten, da sie eine vitale Insektenwelt anzeigt. Damit sie sich wohlfühlt, solltest Du verblühte Stauden und Wildkräuter nicht sofort zurückschneiden. Diese Strukturen dienen ihr als wichtiger Lebensraum und notwendiges Versteck. Wenn Du auf Pestizide (chemische Schädlingsbekämpfungsmittel) verzichtest, bewahrst Du ihre Nahrungsgrundlage. Das Belassen von etwas Unordnung in den Beeten hilft dieser faszinierenden Spinne sehr. Sie ist ein stiller Beobachter, der Dir hilft, das biologische Gleichgewicht in Deiner grünen Oase zu wahren.
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Für Dich als Gärtner ist dieses Tier vollkommen ungefährlich und friedlich. Die Spinne ist sehr scheu und ihre Chelizeren (Kieferklauen) können die menschliche Haut nicht durchdringen. Bei einer Störung zieht sie sich meist schnell zurück oder verfällt in eine abwartende Reglosigkeit.
Die Blumenkrabbenspinne ist ein Vertreter der Familie der Krabbenspinnen (Thomisidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie Belgien und weitere Teile Mitteleuropas. Mit einer Körperlänge von etwa sieben Millimetern bei den Weibchen und nur zwei bis vier Millimetern bei den Männchen zeigt sie einen deutlichen Größenunterschied zwischen den Geschlechtern. Ihre Lebensweise ist streng an offene, sonnige Habitate mit einem reichen Angebot an Blüten gebunden.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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