Bild folgtKI-generierte IllustrationHelophilus hybridus
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An den hellen Längsstreifen auf dem Brustabschnitt lässt sich die Helle Sumpfschwebfliege (Helophilus hybridus) sofort erkennen. Du kannst diesen nützlichen Flieger oft im typischen Schwebflug (einem rüttelnden Verharren in der Luft) direkt vor deinen Blüten beobachten. Im Frühjahr besucht sie bevorzugt die Gewöhnliche Barbarakresse (Barbarea vulgaris) und verschiedene Arten des Hahnenfußes (Ranunculus). Während der Sommermonate findest du sie häufig am Bach-Nelkenwurz (Geum rivale), am Arznei-Thymian (Thymus pulegioides) oder am Schmalblättrigen Lein (Linum tenuifolium). Gegen Ende der Gartensaison dienen ihr der Steife Augentrost (Euphrasia stricta) und die Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga) als wichtige Nektarquellen. Die Larven entwickeln sich bevorzugt an feuchten Stellen, weshalb eine kleine Sumpfzone oder ein flacher Teichrand in deinem Garten ideal sind. Du kannst die Art gezielt fördern, indem du heimische Wildpflanzen wie den Spitzwegerich (Plantago lanceolata) oder die Gewöhnliche Waldrebe (Clematis vitalba) stehen lässt. Wenn du auf chemische Spritzmittel verzichtest, bietest du dieser Bestäuberin einen sicheren Lebensraum. Da sie Pollen von Blüte zu Blüte trägt, ist sie eine wertvolle Gehilfin für die Fruchtbarkeit in deinem Garten.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Helle Sumpfschwebfliege besitzt keinen Stachel und kann weder beißen noch stechen. Ihr Aussehen ist eine reine Mimikry (Anpassung an das Aussehen wehrhafter Arten), um potenzielle Fressfeinde abzuschrecken.
Die Helle Sumpfschwebfliege wird taxonomisch in die Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) innerhalb der Ordnung der Zweiflügler (Diptera) eingeordnet. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt feuchte Standorte wie Ufervegetation, Moore und naturnahe Gärten. Das auffälligste Merkmal für Laien ist das gelb-schwarze Streifenmuster auf dem Thorax (Brustabschnitt), das ihr ein wespenähnliches Aussehen verleiht. Als Pollenfresserin spielt sie eine wesentliche Rolle im lokalen Ökosystem.
65 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Mendeley_UK_2022
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →