Bild folgtKI-generierte IllustrationEpirrita autumnata (Borkhausen, 1794)
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Typisch für den Birken-Moorwald-Herbstspanner ist seine silbrig-graue Grundfärbung mit den charakteristischen, dunklen Wellenlinien, die auf Baumrinde eine perfekte Tarnung bieten. Dieser Nachtfalter entwickelt pro Jahr nur eine einzige Generation, was man in der Biologie als univoltin (nur eine Generation jährlich bildend) bezeichnet. Während die erwachsenen Falter erst im späten Jahr aktiv sind, kannst du im Frühjahr ab März die jungen Raupen entdecken. Diese fressen bevorzugt an der Gewöhnlichen Hasel (Corylus avellana) oder der Hänge-Birke (Betula pendula). Die Weibchen legen ihre Eier im Spätherbst einzeln an die Zweige der Futterbäume ab. Zur Nektarsuche fliegen die Falter im Herbst gezielt heimische Gehölze wie die Stiel-Eiche (Quercus robur) oder die Moor-Birke (Betula pubescens) an. Auch die Zwetschge (Prunus domestica) dient ihnen als Nahrungsquelle. Den Winter überdauert das Tier als Ei in einer Kältestarre (Zustand mit stark reduziertem Stoffwechsel) direkt am Zweig. Du kannst diese Art fördern, indem du auf Pestizide verzichtest und heimische Sträucher wie den Eingriffligen Weißdorn (Crataegus monogyna) oder Heidekraut (Calluna vulgaris) in deinem Garten pflanzt.
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Dieser Nachtfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er sticht nicht und ist weder für Menschen noch für Haustiere gefährlich. Da er keine Massenvermehrungen zeigt, stellt er für deine Gartenbäume keine Bedrohung dar und muss nicht bekämpft werden.
Der Birken-Moorwald-Herbstspanner gehört zur Familie der Geometridae (Spanner) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet und besiedelt dort vor allem Moore, Wälder und naturnahe Gärten. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 30 bis 40 Millimetern und sind durch ihre späte Flugzeit von September bis November charakterisiert. Eine sichere Unterscheidung von sehr ähnlichen Verwandten der Gattung Epirrita ist oft nur durch Experten möglich, da die Zeichnung der Flügel stark variieren kann.
23 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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