Bild folgtKI-generierte IllustrationPseudotsuga menziesii
Auch bekannt als: Douglastanne, Douglaskiefer, Grüne Douglasie, Douglasfichte, Douglas-Tanne, Douglasie, sapin de douglas
31
Arten
interagieren
38
Interaktionen
dokumentiert
17
Wirtsbeziehungen
Arten
An ihrem intensiven Duft nach Zitronen und Orangen, der beim Zerreiben der weichen Nadeln freigesetzt wird, lässt sich die Gewöhnliche Douglasie (Pseudotsuga menziesii) sofort erkennen. In deinem Naturgarten bietet dieser stattliche Baum wertvollen Lebensraum für spezialisierte Falter. So finden etwa die Raupen des Nadelgehölz-Blütenspanners (Eupithecia intricata) oder des Doppelzahnspanners hier ihre wichtige Nahrungsgrundlage. Auch Ameisen wie die Schwarzgraue Wegameise (Lasius niger) nutzen den Baum als Revier. Wenn du den Platz für einen Waldriesen hast, schenkst du mit ihr vielen heimischen Arten ein dauerhaftes Zuhause. Achte darauf, sie dort zu pflanzen, wo sie sich frei entfalten kann.
Duftender Waldriese: Ein aromatisches Zuhause für spezialisierte Nachtfalter.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Für die heimische Insektenwelt ist dieser Nadelbaum ein wichtiger Futterplatz und Rückzugsort. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Nachtfalter wie die Saateule (Agrotis segetum), die Baumwoll-Kapseleule (Helicoverpa armigera) und die Baumwoll-Sonneneule (Helicoverpa zea) von der Douglasie. Besonders wertvoll ist sie als Kinderstube: Die Raupen des Zweibindigen Nadelwald-Spanners (Hylaea fasciaria) und des Sägezahnfühler-Nadelholzspanners sind auf das Nadelkleid als Nahrung angewiesen. Auch die Schwarzgraue Wegameise (Lasius niger) ist regelmäßig an den Stämmen zu finden, wo sie ein stabiles Ökosystem vorfindet. Im Winter bieten die dichten Zweige zudem Schutz für viele Kleintiere.
Bitte beachte, dass die Douglasie laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Zwar ist sie nicht so giftig wie etwa die Eibe (Taxus baccata), aber ihre ätherischen Öle können bei Hautkontakt oder Verzehr Irritationen auslösen. Eine Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen heimischen Nadelbäumen besteht aufgrund des markanten Zitrusduftes und der weichen Nadeln kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Pflanzenhöhe
65.28 m
Die Douglasie bevorzugt einen hellen, sonnigen bis halbschattigen Standort mit ausreichend Platz. Der Boden sollte tiefgründig und gut durchlässig sein, da sie empfindlich auf Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) reagiert. * Pflanzen kannst du sie idealerweise von März bis Mai oder zwischen September und November, solange der Boden frostfrei und offen ist. * Eine zusätzliche Düngung ist meist nicht nötig, da der Baum eine Arbuskuläre Mykorrhiza (eine nützliche Pilz-Wurzel-Symbiose) eingeht, die ihm bei der Nährstoffaufnahme hilft. * In jungen Jahren solltest du bei anhaltender Trockenheit wässern, bis die Pfahlwurzel tiefere Schichten erreicht hat. * Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich und würde den natürlichen Wuchs stören. * Als gute Partnerin im Garten eignet sich die Eberesche (Sorbus aucuparia). Diese heimische Art teilt ähnliche Standortansprüche und ergänzt das Nadelgehölz im Herbst mit ökologisch wertvollem Beerenschmuck für die Vogelwelt.
Die Douglasie gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und bildet eine eigene Gattung innerhalb der Nadelgehölze. Sie ist heute in Deutschland, Österreich und der Schweiz fest etabliert und besiedelt bevorzugt frische Waldstandorte. Charakteristisch ist ihre dicke, im Alter tief furchige Borke (die schützende Außenrinde) und die hängenden Zapfen. Einzigartig sind die dreizipfeligen Deckblätter an den Zapfen, die wie kleine Mäuseschwänze zwischen den Schuppen hervorschauen und die Bestimmung für Laien kinderleicht machen.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
17 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
8 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →