Bild folgtKI-generierte IllustrationLavandula stoechas
Auch bekannt als: Schopf-Lavendel, Schopflavendel
4
Arten
interagieren
200
Interaktionen
dokumentiert
An den markanten violetten Hochblättern, die wie kleine Hasenohren über dem Blütenkopf thronen, lässt sich der Schopf-Lavendel (Lavandula stoechas) sofort erkennen. Er blüht bereits ab März und damit deutlich früher als andere Lavendelarten, was ihn zu einem wertvollen Vorboten im Gartenjahr macht. Durch seine frühe Blütezeit stellst du den ersten aktiven Bestäubern des Jahres eine wichtige Nahrungsquelle zur Verfügung. Wenn du einen sonnigen, eher kalkfreien Platz in deinem Garten hast, wirst du an diesem Halbstrauch viel Freude haben.
Früher Farbtupfer: Der Schopf-Lavendel blüht bereits ab März.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten beginnt die Blütezeit dieses Lavandels bereits im März und reicht bis in den Mai. In dieser Phase, in der viele heimische Pflanzen noch nicht blühen, bietet er ein wichtiges energetisches Angebot für die Insektenwelt. Da für diese Art keine spezifischen Beziehungsdaten zu einzelnen Wildbienen oder Faltern vorliegen, ergibt sich sein ökologischer Wert primär aus der frühen Verfügbarkeit von Nektar und Pollen. Die markante Blütenform ist darauf spezialisiert, Bestäubergruppen anzusprechen, die bereits bei den ersten milden Frühlingstemperaturen aktiv sind. Er fungiert somit als Brücke im Nahrungsangebot des Vorfrühlings.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Mai
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.68 m
Der Schopf-Lavendel benötigt einen vollsonnigen Platz in deinem Garten.
Er liebt durchlässige, eher nährstoffarme Böden ohne Staunässe (Zustand, bei dem Wasser nicht im Boden versickern kann).
Da er im Gegensatz zu anderen Arten kalkempfindlich (reagiert negativ auf Kalk im Boden) ist, solltest du kalkfreie Erde wählen.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai, sobald der Boden offen ist.
Ein Rückschnitt direkt nach der Blüte im Mai fördert einen kompakten Wuchs und verhindert das Verholzen.
Achte beim Schnitt darauf, nicht bis in das alte Holz zu schneiden.
In kalten Regionen benötigt er Winterschutz aus Reisig, da er nur bedingt frosthart (widerstandsfähig gegen Frost) ist.
Vermehren lässt er sich einfach über Stecklinge (abgeschnittene Triebspitzen zur Bewurzelung) im Spätsommer.
Eine Düngung ist in der Regel nicht erforderlich.
Gute Partnerin: Die Echte Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi) - beide Arten bevorzugen saure, durchlässige Böden und ergänzen sich optisch hervorragend.
Der Schopf-Lavendel (Lavandula stoechas) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Er wächst als ausdauernder Halbstrauch (eine Pflanze, die unten verholzt und oben krautig bleibt) und erreicht meist Wuchshöhen von bis zu 60 Zentimetern. In der Region ist er in Österreich verbreitet, wo er typischerweise an warmen, sonnigen Standorten zu finden ist. Morphologisch auffällig sind die sterilen Hochblätter am Ende des Blütenstandes, die zur Anlockung von Insekten dienen.
4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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