Bild folgtKI-generierte IllustrationApamea remissa
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Typisch fuer Apamea remissa ist ihre stattliche Erscheinung, da sie mit einer Körpermasse von rund 0,047 Gramm zu den kräftigeren Eulenfaltern (Noctuidae) zählt. In deinem Garten kannst du diesen Falter in den Monaten Mai bis September beobachten, sofern du ihm kühle und feuchte Rückzugsorte bietest. Als kälteangepasste Art bevorzugt er moderate Temperaturen und meidet extreme Hitzeperioden. Während der Sommermonate sucht das erwachsene Tier Nektar an heimischen Gewächsen wie der Himbeere (Rubus idaeus) oder dem Fetthennen-Steinbrech (Saxifraga aizoides). Die Fortpflanzung findet in einer Generation pro Jahr statt, wobei die Raupen ab dem Hochsommer aktiv werden. Diese ernähren sich oligophag (auf wenige Pflanzenfamilien spezialisiert) von verschiedenen Süßgräsern. Besonders das Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea) und die Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum) dienen als wichtige Futterquelle für den Nachwuchs. Den Winter überdauert das Tier als Larve (Raupe) in der schützenden Vegetation am Boden. Du kannst die Art gezielt fördern, indem du Gräser wie das Einjährige Rispengras (Poa annua) oder die Gewöhnliche Quecke (Elymus repens) in wilden Ecken wachsen lässt. Ein Verzicht auf den herbstlichen Rückschnitt dieser Gräser sichert das Überleben der überwinternden Larven.
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Dieser Falter ist für den Menschen völlig harmlos und ein nützlicher Bestandteil des Ökosystems. Er besitzt keinen Stachel und erzeugt keine Gifte, weshalb du ihn bedenkenlos in deinem Garten beobachten kannst. Da die Art auf spezifische Gräser angewiesen ist, stellt sie keine Gefahr für Zierpflanzen oder Gemüsekulturen dar.
Apamea remissa ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae), der vorwiegend in Mitteleuropa beheimatet ist. Die Art gilt als kältepräferent (bevorzugt kühle Lebensräume) und ist in Deutschland, der Schweiz und Belgien nachgewiesen. Mit einer Körpermasse von etwa 0,047 Gramm gehört sie zu den größeren Vertretern ihrer Gattung. Die Lebensweise ist eng an feuchte Graslandschaften und Waldränder gebunden, wo die oligophagen (spezialisierten) Larven ausreichend Nahrung an Wildgräsern finden.
Körpergröße
large
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
larva
Temperatur
cold
4 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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