Bild folgtKI-generierte IllustrationOrthosia cruda (Denis & Schiffermüller), 1775
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An ihrer schlichten, meist hellgrauen bis rötlich-beigen Färbung und der geringen Flügelspannweite von etwa 28 bis 32 Millimetern lässt sich die Kleine Kätzcheneule sofort erkennen. Sie ist univoltin (bringt nur eine Generation pro Jahr hervor) und gehört zu den ersten Schmetterlingen, die Du im Frühling beobachten kannst. Die Weibchen legen ihre Eier in kleinen Gruppen an den Zweigen verschiedener Laubbäume ab. Im März und April suchen die Falter bevorzugt blühende Stiel-Eichen (Quercus robur) oder die Gewöhnliche Buche (Fagus sylvatica) auf, um Nektar zu trinken. Die daraus schlüpfenden Raupen ernähren sich von einer Vielzahl heimischer Gehölze wie dem Wild-Apfel (Malus sylvestris), dem Feld-Ahorn (Acer campestre) oder der Schlehe (Prunus spinosa). Auch die Blätter der Gewöhnlichen Hasel (Corylus avellana) und der Zitter-Pappel (Populus tremula) dienen ihnen als Nahrung. Den Rest des Jahres und den gesamten Winter verbringt das Tier als Puppe in einer Erdhöhle tief im Boden. Wenn Du diesen Nützling fördern möchtest, solltest Du heimische Sträucher wie die Kriech-Weide (Salix repens) pflanzen und auf das Umgraben im Wurzelbereich Deiner Bäume verzichten. Ein naturnaher Garten mit einer Krautschicht aus der Großen Brennnessel (Urtica dioica) bietet den Faltern zudem wichtige Ruheplätze.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Kleine Kätzcheneule besitzt weder Gift noch Stachel und kann gefahrlos beobachtet werden. Da viele Vögel ihre Raupen als erste proteinreiche Nahrung für ihre Brut nutzen, ist sie ein wichtiger Baustein im Ökosystem Deines Gartens.
Die Kleine Kätzcheneule gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Mit einer Spannweite von maximal 32 Millimetern ist sie die kleinste Art ihrer Gattung. Du erkennst sie an den unauffälligen, oft punktartigen Markierungen auf den Vorderflügeln, die ihr eine exzellente Tarnung auf Baumrinde verleihen. Sie ist dämmerungs- und nachtaktiv und besiedelt bevorzugt Lebensräume mit altem Baumbestand wie lichte Laubwälder oder naturnahe Gärten.
16 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
4 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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