Bild folgtKI-generierte IllustrationFringilla montifringilla
Auch bekannt als: Böhämmer, Nordfink
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Interaktionen
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Der Bergfink (Fringilla montifringilla) ist ein etwa spatzengroßer Fink, der im Winter durch seine leuchtend orangefarbenen Schultern und den weißen Bürzel (die Gefiederregion über der Schwanzwurzel) auffällt. In deinem Garten tritt er meist in Trupps auf und zeigt ein geselliges Verhalten an Futterstellen. Als Körnerfresser (Vogel, der sich überwiegend von Sämereien und harten Früchten ernährt) sucht er bevorzugt am Boden nach Nahrung. Er besucht in der kalten Jahreszeit gerne Gehölze wie den Eingriffeligen Weißdorn (Crataegus monogyna) oder den Gewöhnlichen Liguster (Ligustrum vulgare). Da dieser Vogel ein klassischer Zugvogel (Vogel, der saisonal zwischen Brut- und Überwinterungsgebieten wandert) ist, verbringt er nur die Wintermonate bei uns. Du kannst ihm helfen, indem du Beeren an Sträuchern wie dem Schwarzen Holunder (Sambucus nigra) oder der Schlehe (Prunus spinosa) über den Winter stehen lässt. Eine zusätzliche Winterfütterung mit Sämereien wird von ihm im Februar dankbar angenommen. Heimische Hecken bieten ihm zudem Schutz vor kalten Winden und Fressfeinden.
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Der Bergfink ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz eine besonders geschützte Art. Da er in Mitteleuropa nicht brütet, sind Konflikte durch Neststörungen im Garten ausgeschlossen. Eine Verwechslung mit dem Buchfinken ist möglich, stellt aber kein rechtliches Problem dar.
Körper
Flügelspannweite
8.93 cm
Gewicht
22.925 g
Max. Lebensalter
14.8 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
6, 1× pro Jahr
Bebrütungsdauer
14 Tage
Ausflugalter
14 Tage
Geschlechtsreife
~1 Jahre
Ernährung & Verhalten
Der Bergfink gehört zur Familie der Finken (Fringillidae) und ist ein naher Verwandter unseres Buchfinken. Sein Hauptverbreitungsgebiet liegt in den nördlichen Birken- und Nadelwäldern Eurasiens, während er in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein regelmäßiger Wintergast ist. Im Flug ist er durch den markanten weißen Bürzel (Rückenpartie vor dem Schwanz) deutlich von anderen Finkenarten zu unterscheiden. Er führt eine nomadische Lebensweise und folgt im Winter oft dem Nahrungsangebot an Bucheckern.
17 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Occurrence data via GBIF Backbone Taxonomy
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →