Bild folgtKI-generierte IllustrationCatocala nupta Linnaeus, 1767
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Unverwechselbar ist das Rote Ordensband an seinen leuchtend roten Hinterflügeln mit den breiten schwarzen Binden, die es im Ruhezustand geschickt unter seinen rindenfarbenen Vorderflügeln verbirgt. Als nachtaktiver (nachts tätiger) Schmetterling verbringt er den Tag perfekt getarnt an Baumstämmen. Pro Jahr entwickelt sich lediglich eine Generation dieses stattlichen Falters. Die Eiablage erfolgt durch die Weibchen direkt in die Rindenritzen der Futtergehölze. Während der Schmetterling im Sommer zur Energieaufnahme gerne an Baumssäften der Schwarz-Pappel (Populus nigra) oder an der Blauweide (Salix daphnoides) saugt, benötigen die Raupen spezifische heimische Gehölze. Sie fressen vor allem an der Silber-Weide (Salix alba), der Zitter-Pappel (Populus tremula) und auch an der Zwetschge (Prunus domestica). Die Überwinterung findet im Eistadium an der Rinde statt, wobei die Eier extrem frosthart sind. Du kannst dieses Tier fördern, indem du Weidengebüsche wie die Asch-Weide (Salix cinerea) oder die Kriech-Weide (Salix repens) im Garten erhältst oder pflanzt. Da die Raupen auf diese Pflanzen angewiesen sind, hilft jeder heimische Baum in deinem Garten beim Erhalt der Art.
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Das Rote Ordensband ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, da es weder beißt noch sticht. Da es sich um eine heimische Art handelt, sollte man die Tiere und ihre Gelege an der Baumrinde ungestört lassen. Eine Verwechslung mit anderen geschützten Ordensband-Arten ist möglich, jedoch sind alle für den Menschen absolut unbedenklich.
Das Rote Ordensband gehört zur Familie der Erebidae (Eulenfalter) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Es ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Flussauen, Parks und gärtnerische Kulturlandschaften. Die taxonomische Einordnung (systematische Gruppierung) weist es als einen der größten heimischen Nachtfalter aus. Charakteristisch sind die grauen, rindenartig gemusterten Vorderflügel und die kontrastreichen roten Hinterflügel. Dieser Kontrast dient als Schutzanpassung, um potenzielle Fressfeinde durch das plötzliche Zeigen der Signalfarbe zu erschrecken.
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8 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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