Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix atrocinerea
Auch bekannt als: Rostrote Weide, Salix cinerea subsp. oleifolia
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Mit ihren aschgrau-filzigen Zweigen fällt die Asch-Weide (Salix atrocinerea) sofort auf. Dieser Strauch ist ein unverzichtbarer Baustein für deinen Naturgarten, da er als wichtige Futterquelle für spezialisierte Insekten wie das Rote Ordensband (Catocala nupta) und den Rostspinner (Orgyia antiqua) dient. Auch kleine Singvögel wie der Girlitz (Serinus serinus) finden in ihrem dichten Geäst einen geschützten Rückzugsort. Wenn du einen ökologisch wertvollen Akzent setzen möchtest, bietet diese Weide Lebensraum für den seltenen Gemeinen Zwergprachtkäfer (Agrilus angustulus). Du tust der Artenvielfalt einen großen Gefallen, wenn du für dieses heimische Gehölz ein passendes Plätzchen findest.
Futterplatz für das Rote Ordensband: Die Asch-Weide belebt jeden Naturgarten.
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Die Asch-Weide ist ein wahrer Magnet für spezialisierte Insektenarten. Nach aktuellen Daten ist sie eine essenzielle Raupenfutterpflanze für Nachtfalter wie das prächtige Rote Ordensband (Catocala nupta) und den Rostspinner (Orgyia antiqua). Auch der Gemeine Zwergprachtkäfer (Agrilus angustulus) ist auf diesen Lebensraum angewiesen. Während der Blütezeit im April und Mai bietet sie Nahrung für zahlreiche Bestäuber, was indirekt Vögeln wie dem Girlitz (Serinus serinus) zugutekommt, der im dichten Geäst nach Insekten sucht oder Schutz findet. Durch die Mykorrhiza-Verbindung (EM) trägt der Strauch zudem zur Gesundheit des gesamten Gartenbodens bei.
Die Asch-Weide wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb Vorsicht im Umgang mit Kleinkindern geboten ist. Achte darauf, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Im Notfall oder bei Verdacht auf eine Vergiftung wähle bitte sofort den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
10 m
Setze die Asch-Weide am besten in der Zeit von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden nicht gefroren ist.
Achte beim Pflanzen auf einen guten Bodenanschluss, damit die Ektomykorrhiza (EM) – die Zusammenarbeit zwischen Wurzeln und nützlichen Pilzen – direkt starten kann.
Da der Strauch im Garten als nicht kindersicher gilt, solltest du ihn abseits von Spielflächen für kleine Kinder planen.
Die Hauptblütezeit liegt im April und Mai, weshalb du Pflegeschnitte erst nach dieser Phase durchführen solltest.
Die Pflanze ist robust, benötigt aber in den ersten Wochen nach der Pflanzung ausreichend Wasser.
Zur Vermehrung kannst du im zeitigen Frühjahr einfach Steckhölzer nutzen, die in feuchter Erde meist schnell Wurzeln bilden.
Der Boden sollte für eine optimale Entwicklung nicht zu stark austrocknen.
Ein Rückschnitt fördert den buschigen Wuchs, was die ökologische Schutzfunktion für Vögel erhöht.
Gute Partnerin: Die Korb-Weide (Salix viminalis) – beide Arten ergänzen sich wunderbar an feuchteren Gartenplätzen und bieten Insekten eine wertvolle Struktur.
Die Asch-Weide (Salix atrocinerea) gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und ist ein charakteristisches Gehölz der europäischen Flora. Sie wächst bevorzugt an Standorten mit guter Wasserversorgung, wie sie in Auen oder am Rand von Feuchtwiesen vorkommen. Eine morphologische Besonderheit sind die fein behaarten Triebe und die matte, graugrüne Blattfarbe, die ihr den Namen gab. Botanisch bemerkenswert ist ihre Lebensgemeinschaft mit Pilzen, die Ektomykorrhiza (EM - eine Symbiose, bei der Pilzfäden die Wurzelspitzen mantelartig umschließen), was ihre Nährstoffaufnahme in natürlichen Böden optimiert.
3 Videos zu Asch-Weide



4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
5 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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