Bild folgtKI-generierte IllustrationAnthophora quadrimaculata (Panzer, 1798)
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Du erkennst die Vierfleck-Pelzbiene an ihrem sehr schnellen, fast nervös wirkenden Flugverhalten und der dichten, bräunlich-grauen Behaarung, die sie wie eine kleine Hummel wirken lässt. Die Art ist in deinem Garten von Mai bis Juli aktiv und bringt pro Jahr eine Generation hervor. In dieser Zeit legen die Weibchen ihre Eier in selbst gegrabenen Gängen ab, wobei jede Larve einzeln in einer mit Pollen und Nektar gefüllten Zelle aufwächst. Im späten Frühjahr besucht sie bevorzugt den Rübsen (Brassica rapa) und das Großblütige Sonnenröschen (Helianthemum nummularium). Während der Sommermonate findest du sie an der Gewöhnlichen Schwarznessel (Ballota nigra), dem Wald-Ziest (Stachys sylvatica) und dem Gewöhnlichen Natternkopf (Echium vulgare). Die Larven fressen ausschließlich den von den Eltern eingetragenen Pollenvorrat. Den Winter verbringt die Biene in ihren Nistgängen, wo sie die kalte Jahreszeit bis zum Schlupf im nächsten Mai überdauert. Du kannst dieses Tier fördern, indem du sonnige Plätze mit der Echten Katzenminze (Nepeta cataria) oder dem Streifen-Leinkraut (Linaria repens) bepflanzt.
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Diese Wildbiene ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast in jedem Naturgarten. Sie ist friedfertig und sticht nur in äußerster Bedrängnis, wobei ihr Stich für Menschen kaum schmerzhaft ist. Da sie zu den geschützten heimischen Arten gehört, sollte man sie in Ruhe beobachten und ihre Nistplätze unangetastet lassen.
Die Vierfleck-Pelzbiene (Anthophora quadrimaculata) gehört zur Familie der Apidae (Echte Bienen). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und weit verbreitet. Diese Wildbienenart lebt solitär (einzeln nistend), was bedeutet, dass jedes Weibchen ohne die Hilfe von Arbeiterinnen für seinen eigenen Nachwuchs sorgt. Typisch für die Gattung Anthophora ist der rüttelnde Flug, bei dem die Tiere wie Kolibris vor den Blüten stehen bleiben können.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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