Bild folgtKI-generierte IllustrationPeriparus ater
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Die kleine Tannenmeise (Periparus ater) erkennen Sie an ihrem schwarzen Kopf mit dem auffälligen weißen Nackenfleck, ihrer kompakten Gestalt und dem hohen, metallischen Gesang. In Ihrem Garten zeigt sie sich als flinker Allesfresser (Nahrungsgänger, der sowohl tierische als auch pflanzliche Kost nutzt), der im Sommer Insekten jagt und im Winter Samen sammelt. Als Höhlenbrüter (Vogel, der in Baumhöhlen oder Nistkästen brütet) ist sie auf geschützte Nischen angewiesen. Da dieser Standvogel (Vogel, der im Winter nicht in den Süden zieht) auch im Februar bei uns bleibt, ist er ein regelmäßiger Gast an Futterstellen. Sie können die Meise unterstützen, indem Sie heimische Gehölze wie die Gewöhnliche Eibe oder den Schwarzen Holunder erhalten. Auch die Europäische Stechpalme und der Gewöhnliche Wacholder bieten ihr wertvolle Nahrung und Deckung. Da sie kleiner als die Kohlmeise ist, benötigt sie Nistkästen mit einer schmalen Einflugöffnung von etwa siebenundzwanzig Millimetern Durchmesser. In naturnahen Gärten mit Brombeeren findet sie zudem wichtige Versteckmöglichkeiten vor Fressfeinden. Das Anbieten von Fettfutter hilft dem kleinen Vogel besonders in den frostigen Nächten des Spätwinters.
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Die Tannenmeise ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt, weshalb die Zerstörung von Brutstätten untersagt ist. Eine Verwechslungsgefahr besteht vor allem mit der Sumpfmeise, wobei das sicherste Unterscheidungsmerkmal der weiße Nackenfleck der Tannenmeise bleibt. Vermeiden Sie während der Brutzeit von April bis Juli jegliche Störungen im Umfeld bekannter Nistplätze.
Die Tannenmeise gehört zur Familie der Meisen (Paridae) und ist ein typischer Bewohner der Nadel- und Mischwälder in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit einer Körperlänge von etwa elf Zentimetern ist sie die kleinste heimische Meisenart. Im Gegensatz zur Kohlmeise fehlt ihr der schwarze Längsstreifen auf der gelblichen Unterseite, stattdessen besitzt sie den namensgebenden weißen Fleck im Nackengefieder. Ihre Lebensweise ist eng an Nadelgehölze gebunden, wobei sie geschickt auch an den äußersten Zweigspitzen nach Nahrung sucht.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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