Bild folgtKI-generierte IllustrationPeribatodes rhomboidaria (Denis & Schiffermüller), 1775
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Wer den Weißen Ligusterspanner einmal beobachtet hat, vergisst ihn nicht: Typisch ist das feine, graubraune Rautenmuster auf den Flügeln, das eine perfekte Tarnung auf Baumrinde bietet. In deinem Garten tritt dieser heimische Nachtfalter meist in zwei Generationen pro Jahr auf. Die Weibchen legen ihre Eier an verschiedenen Futterpflanzen ab, wobei die Raupen im Frühjahr, oft schon ab März, an der Gewöhnlichen Eibe (Taxus baccata) oder an Efeu (Hedera helix) zu finden sind. Während die Raupen an Gehölzen wie der Gewöhnlichen Fichte (Picea abies) oder der Zwetschge (Prunus domestica) fressen, besuchen die erwachsenen Falter zur Nektaraufnahme gerne die Lanzett-Kratzdistel (Cirsium vulgare) und den Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens). Auch die Brombeere (Rubus fruticosus agg.) dient ihnen als wichtige Energiequelle. Den Winter verbringt das Tier als Raupe, die in einer Kältestarre (einem Zustand stark verlangsamten Stoffwechsels) an Zweigen oder in Rindenritzen verweilt. Du kannst diesen nützlichen Bestäuber fördern, indem du heimische Hecken wie die Eibe pflanzt und Efeu an Mauern oder alten Bäumen wachsen lässt. Ein naturnaher Garten ohne chemische Spritzmittel bietet den getarnten Raupen den nötigen Schutz für ihre Entwicklung.
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Dieser Nachtfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder sticht noch beißt. Er ist nicht durch die Rote Liste besonders geschützt, stellt aber als Bestäuber ein wichtiges Glied im Ökosystem dar. Du kannst ihn gefahrlos beobachten, solltest die Tiere aber nicht berühren, um die empfindlichen Flügel nicht zu beschädigen.
Der Weiße Ligusterspanner (Peribatodes rhomboidaria) gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Gärten, Parks und lichte Waldränder. Auffällig für Laien ist seine rindenartige Färbung und die charakteristische Ruhestellung mit flach ausgebreiteten Flügeln. Als Raupe ist er polyphag (an vielen verschiedenen Pflanzen fressend) und nutzt sowohl Nadel- als auch Laubgehölze als Nahrungsgrundlage.
21 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
3 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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