Bild folgtKI-generierte IllustrationParnassius apollo (Linnaeus, 1758)
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Du erkennst den majestätischen Apollofalter sofort an seinen großen, weißlichen Flügeln mit den pergamentartigen (papierähnlich dünnen) Rändern, markanten schwarzen Flecken und den leuchtend roten Augenflecken (kreisrunde Farbmuster) auf den Hinterflügeln. Dieser Ritterfalter bringt jährlich nur eine Generation (vollständiger Lebenszyklus vom Ei bis zum Falter) hervor. Im August besucht er zur Nektaraufnahme (Saugvorgang zur Energiegewinnung) bevorzugt die Berg-Distel (*Carduus defloratus*), die Alpische Skabiosen-Flockenblume (*Centaurea alpestris*) oder den Gewöhnlichen Wasserdost (*Eupatorium cannabinum*). Die Raupen sind auf Dickblattgewächse spezialisiert und fressen am Scharfen Mauerpfeffer (*Sedum acre*), der Weißen Fetthenne (*Sedum album*) sowie an der Felsen-Fetthenne (*Sedum rupestre*). Das Tier überwintert als fertiges Räupchen geschützt in der Eihülle, oft an den trockenen Resten der Futterpflanzen. Du kannst die Art fördern, indem du sonnige Steingärten mit der Echten Hauswurz (*Sempervivum tectorum*) oder der Purpur-Waldfetthenne (*Hylotelephium telephium*) gestaltest. Achte darauf, dass auch spätblühende Nektarquellen wie die Wiesen-Skabiose (*Scabiosa columbaria*) in deinem Garten Platz finden.
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Der Apollofalter ist streng geschützt und darf weder gefangen noch berührt werden. Er ist völlig harmlos und ein wertvoller, seltener Gast in naturnahen Gärten. Eine Verwechslung ist bei uns kaum möglich, da er durch seine Größe und die markanten roten Ringe einzigartig ist.
Der Apollofalter (*Parnassius apollo*) gehört zur Familie der Ritterfalter (Papilionidae) und ist eine charakteristische Art der europäischen Gebirgsregionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit einer Flügelspannweite von etwa 60 bis 80 Millimetern ist er einer unserer größten Tagfalter, erkennbar an der weiß-schwarz-roten Zeichnung. Er bewohnt sonnige, felsige Standorte und Trockenrasen, wo er eng an das Vorkommen seiner Raupenfutterpflanzen aus der Familie der Dickblattgewächse gebunden ist. Sein langsamer, segelnder Flug ist in der sommerlichen Mittagshitze besonders auffällig.
7 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
26 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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