Bild folgtKI-generierte IllustrationPetrosedum rupestre
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Wirtsbeziehungen
Arten
Mit ihren walzenförmigen, fleischigen Blättern, die an kleine Fichtenquasten erinnern, fällt die Felsen-Fetthenne (Petrosedum rupestre) sofort auf. Dieser Überlebenskünstler ist perfekt für deine trockensten Gartenstellen und bietet wertvollen Lebensraum auf kargem Grund. Besonders hervorzuheben ist ihre Bedeutung für bedrohte Schmetterlinge wie den Apollofalter (Parnassius apollo) und den Fetthennen-Bläuling (Scolitantides orion), die auf diese Pflanze angewiesen sind. Wenn du eine pflegeleichte Lösung für Mauerkronen oder Steingärten suchst, die gleichzeitig die Artenvielfalt fördert, ist sie die ideale Wahl. Du wirst staunen, wie viel Leben dieses kleine Dickblattgewächs anzieht.
Goldener Überlebenskünstler: Die Tankstelle für Apollofalter und Wildbienen.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Pflanze eine Schlüsselart für hochgradig gefährdete Insekten. Sie dient als wichtige Nektarquelle für den seltenen Apollofalter (Parnassius apollo) und den Alpen-Apollo (Parnassius phoebus). Auch Wildbienen wie die Erdhummel (Bombus terrestris) und die Baumhummel (Bombus hypnorum) sowie die Honigbiene zählen zu den regelmäßigen Besuchern. Für den spezialisierten Fetthennen-Bläuling (Scolitantides orion) ist sie eine unverzichtbare Lebensgrundlage. Zudem profitiert der Braune Waldvogel (Aphantopus hyperantus) von dem reichen Blütenangebot im Hochsommer. Mit ihrer Pflanzung unterstützt du somit gezielt die Biodiversität in deiner Region.
Die Felsen-Fetthenne wird als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schweren Vergiftungen bekannt sind, können die Inhaltsstoffe bei Verzehr zu Übelkeit führen. Platziere sie in Gärten mit kleinen Kindern daher am besten an unzugänglichen Stellen wie auf Mauerkronen oder in hohen Pflanzgefäßen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Okt
Bioregion
Continental
Suche der Pflanze den sonnigsten Platz in deinem Garten aus, da sie volles Licht benötigt.
Der Boden sollte sehr trocken und durchlässig sein; Staunässe (stehendes Wasser) verträgt sie gar nicht.
Mische normale Gartenerde mit reichlich Sand oder Kies, um einen nährstoffarmen Standort zu schaffen.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühling von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Eine Düngung ist nicht erforderlich, da sie an stickstoffarme Bedingungen angepasst ist.
Du kannst sie ganz einfach vermehren, indem du Triebstücke abbrichst und sie direkt in die Erde steckst.
Ein Rückschnitt ist nicht notwendig, da die Pflanze wintergrün bleibt und als Bodenbedeckung dient.
Sie geht eine Symbiose mit AM-Mykorrhiza (bestimmte Bodenpilze, die bei der Nährstoffaufnahme helfen) ein.
Gute Partnerin: Die Färberkamille (Anthemis tinctoria) - beide teilen die Vorliebe für magere, sonnige Plätze und ergänzen sich farblich hervorragend.
Die Felsen-Fetthenne gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) innerhalb der Ordnung der Steinbrechartigen. In Deutschland und Österreich ist sie heimisch und besiedelt bevorzugt xerotherme Standorte (trockene, warme Plätze) wie Felsfluren oder sandige Magerrasen. Man erkennt sie gut an ihren sukkulenten (wasserspeichernden) Blättern und den leuchtend gelben, sternförmigen Blüten. Ihr Wuchs ist polsterartig und kriechend, wodurch sie auch größere Flächen auf kargem Substrat effektiv begrünen kann.
15 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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