Bild folgtKI-generierte IllustrationNoctua comes Hübner
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Schon von weitem erkennt man die Breitflügelige Bandeule an ihren kräftig gebauten, graubraunen Vorderflügeln und der namensgebenden schwarzen Binde (Bandzeichnung) auf den gelben Hinterflügeln. Dieser heimische Nachtfalter entwickelt eine Generation pro Jahr und legt seine Eier bevorzugt an niedriger Vegetation ab. Im Frühling kannst du die Raupen beobachten, wie sie an der Kriech-Weide (Salix repens) oder der Schlehe (Prunus spinosa) fressen. Während der Sommermonate besuchen die erwachsenen Falter zur Nektaraufnahme gerne die Wasser-Minze (Mentha aquatica) oder die Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense). Im Herbst dient vor allem der Gewöhnliche Efeu (Hedera helix) oder die Acker-Winde (Convolvulus arvensis) als wichtige Energiequelle. Die Raupen sind polyphag (nicht auf eine Pflanzenart spezialisiert) und ernähren sich unter anderem von der Großen Brennnessel (Urtica dioica) sowie dem Stumpfblättrigen Ampfer (Rumex obtusifolius). Die Überwinterung erfolgt als Raupe in der bodennahen Krautschicht (Schicht der krautigen Pflanzen). Du kannst die Art fördern, indem du wilde Ecken mit Heidekraut (Calluna vulgaris) oder Besenginster (Cytisus scoparius) in deinem Garten belässt. Ein Verzicht auf Pestizide (Pflanzenschutzmittel) schützt die Larven an Futterpflanzen wie dem Moor-Gagel (Myrica gale). Wenn du im Winter abgestorbenes Laub und Pflanzenstängel liegen lässt, bietest du der Art ein sicheres Winterquartier.
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Dieser Nachtfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast im Garten, da er weder sticht noch beißt. Es bestehen keine besonderen Schutzbestimmungen für diese Art, weshalb sie ohne Bedenken aus der Nähe beobachtet werden kann. Für den Menschen und seine Haustiere geht von der Bandeule keinerlei Gefahr aus.
Die Breitflügelige Bandeule (Noctua comes) ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae) und in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz weit verbreitet. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von etwa 35 bis 45 Millimetern und zeigen eine hohe Variabilität (Vielgestaltigkeit) in ihrer bräunlichen Grundfärbung. Als dämmerungs- und nachtaktive Art besiedelt sie vielfältige Lebensräume von Waldrändern bis hin zu Siedlungsgebieten. Die Raupen leben bodennah und nutzen ein breites Spektrum an heimischen Wildpflanzen und Gehölzen als Nahrungsgrundlage.
15 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
6 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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