Bild folgtKI-generierte IllustrationLepidium draba
Auch bekannt als: Cardaria draba
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Arten
interagieren
73
Interaktionen
dokumentiert
2
Wirtsbeziehungen
Arten
Schon von weitem fällt die Pfeil-Kresse durch ihre dichten, schnee-weißen Blütendolden und die namensgebenden, pfeilförmigen Blätter auf. Im Garten ist sie ein wahrer Überlebenskünstler auf trockenen Flächen und bietet einen Mehrwert für die heimische Insektenwelt. Besonders der Kleine Kohlweißling (Pieris rapae) nutzt sie als wichtige Kinderstube für seine Raupen. Auch Wildbienen wie die Gewöhnliche Bindensandbiene (Andrena flavipes) steuern die Blüten gerne an. Wenn du einen sonnigen, eher trockenen Platz hast, an dem sich eine robuste Pflanze ausbreiten darf, liegst du mit ihr genau richtig.
Robuster Insektenmagnet mit markanten Blättern für sonnige Trockenstellen.
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Die Pfeil-Kresse ist eine wertvolle Bereicherung für die lokale Artenvielfalt. Sie dient dem Kleinen Kohlweißling (Pieris rapae) als Raupenfutterpflanze und sichert so die Entwicklung dieses Falters. Während der Blütezeit im Mai und Juni herrscht reger Betrieb: Die Gewöhnliche Bindensandbiene (Andrena flavipes) gehört zu den regelmäßigen Gästen. Zudem bietet sie Nahrung für spezialisierte Käferarten wie den Punktkäfer. Da sie auch auf kargen Böden gedeiht, schließt sie ökologische Lücken an Standorten, an denen anspruchsvollere Pflanzen kaum Überlebenschancen haben.
Bitte beachte, dass die Pfeil-Kresse als nicht kindersicher eingestuft wird und daher nicht direkt neben Spielflächen stehen sollte. Es besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit anderen weiß blühenden Kreuzblütlern. Ein sicheres Unterscheidungsmerkmal ist die pfeilförmige Basis der Blätter, die den Stängel umfasst.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Wähle für die Pfeil-Kresse einen vollsonnigen Platz in deinem Garten.
Der Boden sollte eher trocken und mäßig nährstoffreich sein, sie zählt zu den Mittelzehrern (Pflanzen mit durchschnittlichem Nährstoffbedarf).
Ein normaler Gartenboden ohne Staunässe ist ideal.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Achte darauf, dass sie Platz zum Ausbreiten hat, da sie über Ausläufer wandern kann.
Ein Rückschnitt nach der Blüte im Juni verhindert eine zu starke Selbstaussaat, falls du sie im Zaum halten möchtest.
Im Winter solltest du die verblühten Stängel stehen lassen, um Insekten einen Unterschlupf zu bieten.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) - beide teilen ähnliche Standortansprüche und ergänzen sich in der Blütezeit hervorragend.
Die Pfeil-Kresse (Lepidium draba) gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae). Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, ist sie heute in Deutschland, Österreich und der Schweiz an Wegrändern und auf Schuttplätzen fest etabliert. Botanisch zeichnet sie sich durch ihren aufrechten Wuchs und die herz- bis pfeilförmigen Blätter aus, die den Stängel teilweise umschließen. Als ausdauernde, krautige Pflanze bildet sie tiefgehende Wurzeln aus, was sie besonders resistent gegen Trockenperioden macht.
35 Arten interagieren mit dieser Pflanze
5 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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