Bild folgtKI-generierte IllustrationLasiocampa trifolii
19
Pflanzen
besucht
20
Interaktionen
dokumentiert
19
Wirtspflanzen
bekannt
Du erkennst Lasiocampa trifolii an seinem robusten, dicht behaarten Körper und der beachtlichen Größe, die für die Familie der Glucken (Lasiocampidae) typisch ist. In deinem Garten tritt dieser Nachtfalter in einer Generation pro Jahr auf. Die Raupen sind polyphag (viele verschiedene Futterpflanzen nutzend) und ernähren sich von einer Vielzahl heimischer Gewächse. Im Frühjahr ab Mai findest du die Larven oft an Glatthafer (Arrhenatherum elatius) oder dem Kleinen Sauer-Ampfer (Rumex acetosella). Später im Sommer nutzen sie auch die Blätter der Zwetschge (Prunus domestica) oder der Kriech-Weide (Salix repens). Das Tier überwintert als Ei, wobei die Eihülle den Embryo vor Frost schützt. Um diesen Falter zu fördern, solltest du auf eine zu penible Gartenpflege verzichten und Saumstrukturen mit Gräsern und Wildkräutern stehen lassen. Besonders warme, sonnige Standorte begünstigen die Entwicklung dieser wärmeliebenden Art. Wenn du heimische Sträucher wie die Dornige Hauhechel (Ononis spinosa) pflanzt, bietest du den Raupen eine wertvolle Lebensgrundlage. Achte darauf, Gräser erst im späten Frühjahr zu mähen, um die dort abgelegten Eier nicht zu gefährden.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Dieser Nachtfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder stechen noch beißen kann. Da er keine Gefahr für Mensch oder Haustier darstellt, ist kein besonderer Schutzabstand nötig. In vielen Regionen ist die Art bereits seltener geworden und profitiert von naturnahen Gärten.
Lasiocampa trifolii gehört zur Familie der Glucken (Lasiocampidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Die Art ist in Mitteleuropa, unter anderem in der Schweiz und Belgien, verbreitet und besetzt wärmebegünstigte Standorte. Mit einer Körpermasse von etwa 0,14 Gramm gehört sie zu den massigeren Vertretern ihrer Gattung. Die Falter sind für Laien vor allem an ihrem kräftigen Körperbau und der dichten Behaarung erkennbar, was sie von schlankeren Schmetterlingsarten unterscheidet.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
egg
Temperatur
warm
19 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →