Bild folgtKI-generierte IllustrationEristalinus sepulchralis
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An ihren charakteristisch punktierten Augen und dem eher matten, dunklen Körper lässt sich die Matte Faulschlammschwebfliege (Eristalinus sepulchralis) sofort erkennen. Du siehst hier einen fleißigen Bestäuber, der in deinem Garten meist zwei bis drei Generationen pro Jahr hervorbringt. Die Weibchen legen ihre Eier bevorzugt in der Nähe von nährstoffreichem, stehendem Wasser oder feuchtem Schlamm ab. Im Frühling sucht das Tier zur Stärkung Nektarquellen wie den Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens) oder die Ufer-Sumpfkresse (Rorippa amphibia) auf. Den Sommer über kannst du sie an der Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea), dem Kriechenden Fingerkraut (Potentilla reptans) oder dem Gewöhnlichen Hornklee (Lotus corniculatus) beobachten. Im Herbst dienen die Besenheide (Calluna vulgaris) und der Floh-Knöterich (Persicaria maculosa) als wichtige Nahrungsquellen. Die Larven leben als sogenannte Rattenschwanzlarven (Larven mit einem langen Atemrohr) im Faulschlamm und reinigen dort das Wasser von organischen Zerfallsprodukten. Den Winter überdauert die Art als ausgewachsenes Insekt in Kältestarre (Zustand reduzierten Stoffwechsels) an geschützten Orten wie hohlen Baumstämmen oder dichten Efeubewüchsen. Um sie zu fördern, solltest du eine flache Sumpfzone am Gartenteich anlegen und auf das übermäßige Säubern von Wasserstellen verzichten. So bietest du den Larven einen sicheren Lebensraum.
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Dieses Insekt ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, da es weder stechen noch beißen kann. Die Ähnlichkeit zu kleinen Wildbienen dient lediglich dem Schutz vor Fressfeinden. Du kannst sie bedenkenlos beobachten, während sie die Blüten in deinem Garten bestäubt.
Die Matte Faulschlammschwebfliege gehört zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) innerhalb der Ordnung der Zweiflügler (Diptera). Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt bevorzugt offene Lebensräume in Wassernähe. Mit einer Körperlänge von etwa 7 bis 11 Millimetern ähnelt sie einer kleinen Biene, was als Mimikry (Schutztracht durch Nachahmung wehrhafter Tiere) bezeichnet wird. Im Gegensatz zu verwandten Arten wirkt ihr Hinterleib eher matt und ihre Augen weisen ein typisches Punktmuster auf.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Mendeley_UK_2022
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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