Bild folgtKI-generierte IllustrationCryptocephalus sericeus (Linnaeus, 1758)
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Typisch für den Grünblauen Fallkäfer ist sein intensiv metallisch glänzender Körper, der meist in kräftigen Grün- oder Blautönen schimmert. Dieser heimische Käfer ist in den Sommermonaten von Juni bis September in unseren Gärten aktiv. Du findest ihn häufig auf den gelben Blüten des Großblütigen Bitterkrauts (Picris hieracioides) oder des Wiesen-Pippaus (Crepis biennis). Auch die Gewöhnliche Wegwarte (Cichorium intybus) mit ihren blauen Blüten und die Gewöhnliche Möhre (Daucus carota) werden von ihm gezielt zur Nahrungssuche angeflogen. Auf der Acker-Witwenblume (Knautia arvensis) und der Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica) kannst du das Tier ebenfalls bei der Nahrungsaufnahme beobachten. Seinen Namen verdankt er der Eigenschaft, sich bei Gefahr einfach zu Boden fallen zu lassen, was Biologen als Schreckstarre bezeichnen. Wenn du diesen schimmernden Gartenbewohner fördern möchtest, solltest du gezielt heimische Pflanzen wie den Färber-Ginster (Genista tinctoria) oder das Gewöhnliche Ferkelkraut (Hypochaeris radicata) im Garten stehen lassen. Da er auf diese spezifischen Pollen- und Nektarquellen angewiesen ist, hilft jede wilde Ecke mit heimischen Wildkräutern seinem Fortbestand. Wer den Käfer im Garten hat, kann sich über ein intaktes ökologisches Gefüge freuen.
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Dieser Käfer ist für Menschen völlig harmlos; er kann weder stechen noch beißen. Er gilt als nützlicher Bestäuber und gern gesehener Gartenbesucher, der bei Gefahr lediglich reglos zu Boden fällt. Da er nicht unter besonderem Artenschutz steht, darf er beobachtet, sollte aber nicht gestört werden.
Der Grünblaue Fallkäfer (Cryptocephalus sericeus) gehört zur Familie der Blattkäfer (Chrysomelidae) innerhalb der Ordnung der Käfer. Er ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien weit verbreitet und besiedelt bevorzugt sonnige Wiesen und blütenreiche Gartenrandbereiche. Markant ist sein gedrungener, walzenförmiger Körper, wobei der Kopf oft unter dem Halsschild verborgen bleibt. Der wissenschaftliche Name Cryptocephalus bedeutet übersetzt 'Verborgenkopf' und beschreibt dieses anatomische Merkmal treffend. Durch seinen metallischen Glanz ist er ein unverwechselbarer Vertreter seiner Gattung.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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